Merkel sprach mit Gauck: Umweltminister Röttgen muss gehen
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Berlin, 16.5.2012. Um kurz nach 16 Uhr fuhr der Bundespräsident Joachim Gauck aus dem Kanzleramt. Warum? Kanzlerin und CDU-Vorsitzende Angela Merkel erklärte es mit gepresster Stimme um kurz nach halb fünf den Hauptstadtkorrespondenten: Sie hat mit Gauck gesprochen und ihm vorgeschlagen gemäß Artikel 64 des Grundgesetzes, den Bundesumweltminister und Wahlverlierer vom 13. Mai 2012 des CDU-Landesverbandes Nordrhein Westfahlen, Norbert Röttgen, von seinen Aufgaben als Minister zu entbinden. Der erste parlamentarische Geschäftsführer der Bundestagsfraktion, Peter Altmaier, wird der neue Umweltminister. (fs)
Zum ganzen Statement der Kanzlerin: www.bundesregierung.de
cvd @ 16. Mai 2012
Offener Brief von juedischer Aschkenas-Gesellschaft zu Maischeberger-Sendung: Salafisten in Diskussion
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Offener Brief zur heutigen abendlichen Maischbergersendung “Salafisten”.
Sehr geehrte Fr. Maischberger,
als Geschäftsführer Deutsche Aschkenas-Gesellschaft e.V. möchte ich wie folgt Stellung nehmen: Es ist leider nicht verwunderlich wenn wir erneut Lehre mit zwei E’s schreiben und uns nicht mit den eigenen Grundlagen unserer Verfassung ernsthaft beschäftigen. Bei der Gründung der Bundesrepublik war es den Verfassern des GG mehr als fernliegend zu sagen: Der Islam gehört zu Deutschland. Es ist zu unterscheiden, ob Gruppen und Vereine sich über das Grundgesetz stellen und den Koran als ihr Wort G’ttes, weil nicht von Menschenhand, als unabdingbar und als Dogma postulieren. Diese Anschauung ist eine rein politische und hat in einer pluralistischen und demokratischen Gesellschaft nichts zu schaffen. Der Islam ist eine bis heute nicht durch Staatsvertrag anerkannte Religion. Die Gruppen und Vereine unterliegen den Regelungen des Vereinsrechtes.
Die durch Islamische Friedensrichter und islamische Hodschas angewendete Methode unsere Gesetze mit der Scharia zu ignorieren formiert eine Gegengesellschaft. Islamische Länder, Saudi-Arabien bis Katar, Ägypten bis Syrien haben nationale Eigeninteressen. Auch die Türkei träumt von einem erneuten osmanischen Reich und agiert mit seinen bei uns existierenden Vereinen in unsere Gesellschaft hinein. Das ist ein abzulehnendes Politikum. Die bei uns lebenden Moslime haben das gleiche Recht auf Religionsausübung wie alle anderen Konfessionen. Die nationalistischen Interessen, hier des Wahhabismus mit seiner dogmatischen Anschauung der Scharia und des Korans, deutlich durch die Salafisten postuliert, zeigen das imperiale Streben in allen Bereichen der Gesellschaft, von Politik, Wirtschaft und Familie, Rechte zu erlangen, die gegen unsere Verfassung und das friedliche Zusammenleben gerichtet sind. Der Teufel, der gesteinigt werden muss, ist für diese Leute der US-Imperialismus, vertreten im Nahen Osten durch den sogenannten Vertreter Israels und der Kapitalismus. Eine islamische und für sie gerechtere Gesellschaftsform wird mit allen Mitteln angestrebt. Herrsche weltweit das islamische Recht, wäre so für sie das Haus des Friedens endlich errichtet.
Die Anziehungskraft besonders für Jugendliche liegt in der Entscheidung endlich Fisch oder Fleisch zu werden, in einer Gemeinschaft, die weiß was sie will, für etwas zu kämpfen, was sich in ihren Augen lohnt. Der uns von HaSchem geschenkte Wille zur Entscheidung würde ja in Freiheit enden, in Verantwortung für etwas. Diese Freiheit benötigen sie nicht, weil ihr Koran sie von dieser Last befreit. Richtig sagen sie: ihr lest den Koran in der geschriebenen Reihenfolge der Suren. Korrekt ist es aber nach dem Abgrogationsprinzip die Suren zu verstehen. Denn die friedliche Epoche Mohammeds wird abgelöst durch die kriegerische. Die zuletzt geäußerten Suren heben also die vorhergehenden auf. Die nach Surenlänge geordnete heutige Abbildung des Korans entspricht nicht der Wirklichkeit und dem Worte der Verkündigung.
Wir sind die wahren Stellvertreter und Kämpfer des Islams. Genauso wie der heutige Kapitalismus eine politische Gesellschaftsordnung bedingt, bedingt der Islam – ob all seiner Schattierungen – ebenfalls eine politische, die als Grundlage nur eine Religion bedingt. Keine Religion darf über unseren Gesetzen stehen. „Was Du nichts willst, das man Dir tu, das füg auch keinem Andern zu. Alles andere ist Kommentar.“
(Hillel) Micha’el Wittkowski
E-Mail: km-1026670 @ versanet.de
Salafistenthema: Tue, 15 May 2012
cvd @ 16. Mai 2012
Es war ein Heidenspektakel
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Die Siegreichen jubelten, dass sich die Balken bogen –
doch der Rausch der Begeisterung ist bald verflogen.
Wohin dann mit den Emotionen?
Es braucht bald neue Illusionen!
Was für die Einen ein Spektakel
ist für andere oft ein Debakel.
So fordern die Verlierer zur Revanche heraus,
und es wird wieder ein Fest mit Saus und Braus.
Drum hat man in der Antike die Stadien erfunden.
Macht- und Mutdemos, Triumph und Wunden.
Vor aller Augen wurden Märtyrer geschunden.
Heute kämpfen die Recken um einen einzigen Ball –
eigentlich für einen Psychiater ein Fall…
Der H e i d e nlärm hat nicht ohne Grund seinen Namen,
aber wann hört man mal wieder in Stadien das Amen?
Zu Dibelius und Niemöller kamen Berliner in Scharen.
Damals mussten Sonderzüge zu Gottesdiensten fahren.
Vielleicht lässt der Fußballgott vor jedem Spiel
wenigstens ein Gebet zu – das wäre schon viel!
Stani
cvd @ 15. Mai 2012
DJV diskutiert: Was für einen Stellenwert hat der Tabletjournalismus?
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Termin: Was für einen Stellenwert hat der Tabletjournalismus derzeit in den Redaktionen?
Liebe Mitglieder,
im Gespräch mit Stephan Weichert und Peter Littger soll es darum gehen, aus der Perspektive des klassischen Printjournalisten auszuloten, ob Tablet eine Chance für Print – oder salopp gesagt – sein Todesurteil ist. Was für einen Stellenwert hat der Tabletjournalismus derzeit in den Redaktionen? Handelt es sich wirklich um Begeisterung oder um Zwangsoptimismus? Und außerdem die ökonomisch motivierte Frage: Was sind Verlage bereit in ein neues, derzeit defizitäres Produkt zu investieren, um künftig Marktanteile zu gewinnen?
Montag, 4. Juni 2012 – 19:00 Uhr,
Ort: JVBB-Geschäftsstelle; Charlottenstr. 80, 10117 Berlin.
Stephan Weichert ist Professor für Journalismus an der Macromedia Hochschule in Hamburg und Herausgeber des Medienportals „Vocer“. Peter Littger ist Journalist und Dozent an der Hamburg Media School. Moderation des Abends: Michaela Müller, freie Journalistin und Vorsitzende des FA Print im JVBB.
Wir bitten um Anmeldung – per E-Mail unter: info @ jvbb – online.de
Mit kollegialen Grüßen, das Team der Geschäftsstelle: Journalistenverband Berlin-Brandenburg e.V., Geschäftsstelle, Charlottenstraße 80, 10117 Berlin, Tel. 030-200 744 70, Fax 030-200 744 79, Internet: www.jvbb-online.de
cvd @ 14. Mai 2012
Termin: Expertinnenwissen für Gründerinnen und Unternehmerinnen
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Nur für Frauen: Medieninfo von Evas Arche
Speed-Coaching in Evas Arche :
Mit einem ausgefallenen Veranstaltungsformat möchte das Ökumenische Frauenzentrum Evas Arche aus Berlin, Existenzgründerinnen und junge Unternehmerinnen fachkompetent in ihrem beruflichen Fortkommen unterstützen.
Ein „Speed-Coaching“ am Donnerstag, 7. Juni 18.30 – 21 Uhr gibt ihnen die Möglichkeit, an
einem Abend mehrere Expertinnen in kurzen Einzelgesprächen persönlich befragen zu können. Die professionellen Beraterinnen und Coachs kommen aus den Bereichen Unternehmensgründung und -begleitung, Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten, Marketing/PR und Werbung sowie Versicherungswirtschaft.
Gemeinsam mit den Expertinnen können Frauen, die sich mit dem Gedanken der Gründung eines eigenen Unternehmens tragen oder bereits den ersten Schritt in die Selbstständigkeit gemeistert haben, ihre individuelle Fragen erörtern und vielleicht erste Strategien und Lösungen entwickeln. Mit dem Angebot des Speed-Coachings möchte Evas Arche jungen Geschäftsfrauen zur Seite stehen und darüber hinaus die Möglichkeit bieten, ihre persönlichen Netzwerke zu erweitern.
Verbindliche Anmeldung ist unbedingt erforderlich bis 30.5. bei Ute Einicke, Tel.: 282 74 35. Ein Folgetermin ist für den 30.8.2012 geplant.
Kontakt: Ute Einicke Tel. 030 – 28 04 77 89
Weitere Informationen:
Evas Arche – Ökumenisches Frauenzentrum e.V.
Große Hamburger Strasse 28, 10115 Berlin, Tel. 030-282 74 35
Internet: www.evas-arche.de
Pressesprecherin: Dr. Ute Schulz
cvd @ 14. Mai 2012




