Deutscher Politiker Richard von Weizsaecker mit Staatsakt geehrt

Der deutsche Politiker Richard von Weizsäcker (CDU) verstarb mit 94 Jahren in Berlin. Am 11. Februar 2015 finden nach Trauerbekundungen aus den Parteien CDU und SPD sowie von der Bundeskanzlerin Merkel und dem Bundespräsidenten Gauck veröffentlichten Ehr- und Kondolenzbekundungen ein offizieller Staatsakt statt. Das habe laut Medien der amtierende Bundespräsident Joachim Gauck (parteilos) angeordnet.

Der in Stuttgart (Baden-Württemberg) geborene Weizsäcker war Regierender Bürgermeister von West-Berlin in einer wackligen Minderheitssenatsregierung von 1981 bis 1984. Zwischenzeitlich war er Bundestagsabgeordneter und Vizepräsident des Deutschen Bundestages, dann bis 1994 Bundespräsident.

Mit seiner Rede vom 8. Mai 1945, der Tag der Niederlage nach dem Zweiten Weltkrieg, artikulierte Weizsäcker diesen Tag als „Tag der Befreiung vom menschenverachtenden System der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft“ im Jahr 1985. Diese Anerkennung der Schuld über die Generationen hinweg am Weltkrieg, habe Weizsäcker über Deutschland hinaus hohe Anerkennung eingebracht.  (Syl/Schulz)

vorhin höre ich im Radio erst, das Bundespräsident a.D. Richard von Weizsäcker gestorben ist. In der Anlage ein Bild aus Bonner Politiktagen. Siehe Text unten ------------------------ Bonn, Villa Hammerschmidt. 19.09.1991. Begrüßung mit militärischen Ehren für den französischen Staatspräsidenten. Foto: Bundespräsident Richard von Weizsäcker begrüßt vor der Zeremonie die Diplomaten und Politiker beider Länder. Hier spricht er mit Dr. Angela Merkel, CDU, BMin. für Frauen und Jugend. -------------------------- Falls du etwas dazu schreiben möchest, hier ein altes SW-Bild aus Bonner Zeiten. Gruß Friedhelm

Das Bild wurde in Bonn, Villa Hammerschmidt, am 19. September 1991 während der Begrüßung mit militärischen Ehren für den französischen Staatspräsidenten aufgenommen. Bundespräsident von 1984 bis 1994, Richard von Weizsäcker, begrüßte vor der Zeremonie die Diplomaten und Politiker der französischen und deutschen Staaten. Hier spricht Weizsäcker gerade mit Angela Merkel (CDU), damals Bundesministerin für Frauen und Jugend. (Foto: Schulz)


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