Gegen internationale Handelsbeziehungen dauerhaft zu demonstrieren ist irre

(Gegen internationale Handelsbeziehungen) dauerhaft zu demonstrieren ist irre

Kommentar Franziska Sylla

Gegen korrupte und kriminelle oder terroristische Verhaltensweisen auf allen Ebenen ist es völlig richtig zu demonstrieren (und zu regieren). Oder gegen Menschen-, Natur- und Umwelt- schädliche Verhaltensweisen von Unternehmern oder Vereinigungen zu demonstrieren, dat is jut. Kulturell demokratische Verhaltensweisen sind stets im Vorteil, sich weniger gewalttätig miteinander zu beschäftigen. Wer ist denn so idiotisch, jahrtausende alte Kulturgüter anderer zu zerbersten, deren Nachfahren wahllos zu töten? Wenn Shiva da so rumrennt, dann frage ich mich, was ein einziger Moslem da will. Das das Wort Moslem mal wie Massenmörder klingen würde, freut keinen Demokraten und mäßig Gottesgläubigen heutzutage. (…) Und da heißt es in der Bibel: Am Anfang war das Wort – manchmal will ich kein Wort Logos glauben, lieber der gegenwärtigen Angelegenheit.

Die Geldverdienereien im Wirtschaftsleben von Gesellschaften und Staaten – am besten international – bis in den kleinsten Winkel – meinetwegen. Die Leute gehen Beziehungen ein: Wirtschaftsbeziehungen formal betrachtet. Aber daran hängen Menschen, Familien (müssen gepflegt werden, kriegen Kinder, haben Arbeitsplätze, bestensfalls verstehen sich die Verwandten. Es geht um lebendige Kontinente, nicht nur Immobilien und Banken und die Geldraffer (! Das ist jetzt keine Ausrede!). Jeder bringt wieder einen Glauben an irgendetwas mit. Die Beteiligten. Meistens auf ein Leben in Frieden und so viel Glück vom Leben, dass sie mindestens leben – einige im Luxusglauben, andere im Armutsglauben oder… das alles dazwischen zu Glauben. Eben auch für ihre Vor- und Nachfahren. Und Mitmenschen. Die Schlagzeilen könnten auch von noch mehr fairen Unternehmern/innen berichten, wenn es so ist.

Irgendwie bekommt die luxuriöse Demonstrationsreise immer mehr Doppelsinn. Danke Europa. (Jetzt hätte ich fast geschrieben: Made/Make in Germany!)

Heute ging ein Demonstrationszug durch Berlin-Moabit. Ein sehr altes Unternehmen wird rund 700 Mitarbeiter entlassen und versetzen, usw. . (war nicht mein Schreibthema, ich war beim Zahnarzt). Aktuell arbeiten zwei meiner Gemüsegruppenteilnehmerinnen dort. Nicht als Aufstocker.

 

 

 

 

 

 



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