Kommentare. Alltagsgeschichten. Heute: Die tote Zahnbuerste.

Zahnbuerstchen. Ich habe meine elektrische Zahnbuerste (gekauft Ende 2011 nach Verlust der Vorgaengerin in einer Berliner Tram-Bahn, nach einem Einsatz fuer eine CDU-Kandidatin – damals als Promoterin – wuerde ich heute nie wieder tun) im Waschbecken ertraenkt. Das liebevolle Biest in blau-pink, welches mir so lange gute Dienste erwies, war vor vier Wochen im Waschbecken mir herunter gefallen. Boms, Gehaeuse kaputt. Zahnbuerste auch gebrochen. Das Reinigungs-Ding funktionierte noch bis gestern. In dem Muelleimer fing das feine Ding an zu routieren. Sehr laut. Gut. Ich also wieder das Biest an das Waschbecken gefuehrt, aber das sterbliche Ding fing wieder an zu rattern ueberraschend laut am Waschbeckenrand und verspritzte Zahnpasta. Die war ja wieder aufgebracht. So wurde das Rattern doch unmerklich stoerend fuer Mensch und Hund alle drei Minuten. Kurzer!Hand fuellte ich das Waschbecken im Bad auf und legte das treue Zahnbuerstentierchen hinein. Schon mit dem Abendgebet sprechend. Nach einer Stunde ratterte das elektronische Geraet dann nicht mehr. (Syllas private Zahnbuerste, Berlin, 18.8.17)



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