Archive für die ‘Bürgerzeitung’ Kategorie

Gemüse-Versorger-Gemeinschaften gründen sich

10. Januar 2012

Presseinformation solidarische Landwirtschaft (9.1.2012)

Solidarische Landwirtschaft

http://www.solidarische-landwirtschaft.org

Immer mehr Menschen schenken Herkunft und Qualität ihrer Lebensmittel größere Aufmerksamkeit. Gleichzeitig wird die Lage der Landwirte schwieriger, weil die An- forderungen an Aussehen und Größe z.B. von Mohrrüben und Tomaten und der Druck des Handels ein wirtschaftliches Überleben vieler Höfe schwer machen. Dennoch gibt es neue Formen, Land- wirtschaft so zu betreiben, daß auf unterschiedliche Weise den gesellschaftlichen Anforderungen und den Bedürfnissen von Landschaft und Boden Rechnung getragen wird. Eine dieser Möglichkeiten ist es, Gemüse-Versorger- Gemeinschaften zu bilden.

Gemüsegemeinschaften (CSA – Community supported Agriculture) sind eine Form der Direktversorgung, mit der ein Teil der Ernte von einem festen Personenkreis zu einem festen Preis pro Monat abgenommen wird. Dazu gehört auch eine Mithilfe bei Organisation und Anbau. Deutschlandweit arbeiten bereits mehr als 20 Höfe nach diesem Modell, www.solidarische-landwirtschaft.org

Die Vorteile liegen auf der Hand:

  • ökologisch und regional (max. 50 km von Berlin) aus kleinbäuerlichem Betrieb
  • tagesfrische Ernte
  • Wachstum miterleben vom Samenkorn bis zur Ernte
  • angemessener Preis durch kurze Wertschöpfungskette (direkter Weg vom Bauern zur Versorger-Gemeinschaft)
  • Mitbestimmung bei Anbau und Preisbildung
  • Ernährungssouveränität (Vollversorgung mit Gemüse aus dem Umland statt globaler Geld- und Handelsströme)
  • Wertschätzung gegenüber dem Landwirt
  • direkter Beitrag zum Erhalt von Natur und regionalen Arbeitsplätzen
  • Gemeinschafts-Bildung.

Seit einiger Zeit trägt diese Idee auch im Berliner Umland Früchte. Mehrere Landwirte suchen jetzt Menschen, die sich stadtteilbezogen in Gruppen organisieren.
Das Ganze findet im engen Zusammenspiel von Landwirt und Interessierten statt, eine fachkundige Beratung ist gewährleistet.

Erste Infoveranstaltungen: 
Sonntag, den 22.01.2012 um 16 Uhr in Kreuzberg, little otic Gräfestraße 1.
Sonntag, den 12.02.2012 um 14:30 Uhr in Neukölln, Sauvage Pflügerstraße 25.
Mittwoch, den 15.02.2012 um 18 Uhr in Moabit, Nachbarschaftstreff Rostocker Str. 32 b.
Sonntag, den 19.02.2012 um 16 Uhr in Prenzlauer Berg, Bremer Höhle Buchholzer Straße 16.

Weitere Termine, nach Stadtteilen geordnet und laufend aktualisiert, unter www.freiräume.org/termine/

Die Veranstaltungen in Berlin finden im Rahmen des Projekts entersocial statt, gefördert vom Ministerium für Arbeit, Soziales, Frauen und Familie des Landes Brandenburg aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds.

Frank Viohl
Berater für nachhaltige Regionalentwicklung (M.Sc.)
Wiclefstr. 45
10551 Berlin
Tel.-Nr. 030 6796 6868
Mobil: 0177 5585174
Skype: frank_freiraeume

http://www.freiräume.org
http://www.energiegewinner.de/witzenhausen/
fviohl @ posteo.de

 

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Afghanische Frauen werden in Europa erhört

19. Oktober 2011

Massouda Jalal besuchte Berlin (Jalal Foundation)


(Foto: medienmodul.de)
Die Afghanische Delegation vor dem Berliner Dom mit dem Leiter von SADF, Paulo Casaca (vorne rechts).

Afghanische Frauen verschaffen sich Gehör in Europa./ Doktorin Massouda Jalal besuchte Berlin (17.-20.10.2011)

Das South Asia Democratic Forum (SADF) verhilft afghanischen Frauen, dass ihre Problemen in Europa Gehör finden: Durch eine Europareise, bei der die Jalal Foundation mit wichtigen Akteuren in Regierungen und Zivilgesellschaft zusammen kommt und die schwierige Situation der Frauen in Afghanistan auf die Tagesordnung setzt.

Die Delegation der Jalal Foundation reist durch Berlin, Brüssel, Paris und Genf.

Angeführt wird die Delegation von der ehemaligen Präsidentschaftskandidatin (2004) und Ministerin für Frauenrechte in Afghanistan, Doktorin Massouda Jalal.

In Berlin war die Delegation am Mittwoch zu Besuch im Menschenrechtsausschuss des Deutschen Bundestages (DBT) und im Auswärtigen Amt (AA). Am Montag und Dienstag trafen die Frauenrechtlerinnen aus Afghanistan mit Vertretern der Initiativen Human Rights Watch, Amnesty International sowie der CDU-nahen Konrad Adenauer Stiftung zusammen. (PMC)

Vier Tage begleitete unser Redakteur Paulo Miguel Cabaco die Frauenrechtlerinnen. Diese hochexklusive Reportage lesen Sie nächste Woche nur im Demokratie-Spiegel.

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