Traum gestalten? Stanis Kommentare zwischen Instinkt und Religion

Traum gestalten!                2.11.16

Es träumt auch ein Tier,

(nicht nur heute und hier)

vom  magnetischen Morgen,

der Zeit ohne Sorgen,

die Leiber und Asche vereint,

wenn niemand mehr weint,

die Schlachthöfe verboten sind,

auf den Tellern weder Huhn noch Rind,

die Menschen friedlich und frei

und endlich Frieden an der Reih‘,

auf dass König Placebo I. endlich erscheint,

der das Gute in sich vereint.

Die Protzer und Gestelzten sind geschlagen.

Nun können es die Bescheidenen wieder wagen,

dem Hohen Herrscher ihre Meinung zu sagen:

Und sie fragen

und bitten, auch im Namen gepeinigter Kinder, ihnen zu sagen,

warum erst der Tod Gerechtigkeit schafft.

Weil der Mensch immer nur rafft

und in der Seele Leere klafft:

Er ist weder mythisch noch mythologisch gefeit,

und so ist der Tote nicht ewigkeitsbereit,

wo er sich doch mit Beethovens Genen

oder gar mit denen

von Jesus vermählen müsste –

wenn er’s nur wüsste!

Vielleicht träumt so nur ein Tier – hier.

Stani zum 9.November



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