Archive für die ‘Gesellschaft / Szene’ Kategorie

Der evolutionäre Schatz der Gesundheit und die Wut darauf

14. Mai 2015

Der Kranke, der Altgewordene,

„der Philosoph“.

 

Gerald Uhlig-Romero lädt ins Café Einstein Unter den Linden.

Nicht Entenhausen ist zu Besuch.

 „Glück ist biologisch abbaubar.“ Eckart von Hirschhausen, Berlin, 13.5.2015, im Gespräch mit Uhlig.

...unterwegs in Berlin. (Foto: sylla)

…unterwegs in Berlin. Es war ziemlich warm im Einstein Café Unter den Linden Mittwoch Abend. Rund 50 nette Gäste und Gästinnen hörten zwei Stunden zu. (Foto: sylla)

Es hätten auch Organspendeausweise ausliegen können auf den weiß gedeckten Tischen.

Lagen aber nicht aus.

Aber um Menschen und deren Auf- und Aus- und Ableben ging es.

Es lagen an meinem Tisch Flyer aus zu: www.einsteinudl.com.  Und natürlich zu der Firma, die die Flyer hergestellt hat. Und eine Dame der Firma saß dann auch neben mir. Und ihr Freund war durchaus komisch-kritisch. Jede Langeweile ist zu jedem Zeitpunkt genauso witzig tolerierbar – jeder hat auch mal Humor oder schlimmere Witze für die Gesundheit übrig.

Es könnte ja auch Ruhezeit bedeuten.

Und es ging wirklich auch um Humor! Und rote Nasen. Und diese Stiftung für heilenden Humor.

Es gab auch Tiefgänge.

Der Gesundheit wegen. Und in meinem Protokoll wurde zweimal heftig geklatscht.

(…fragt die Leute doch selbst…!!!)

 

Und Tragendes gab es dann auch:

für Bücher mit ins Krankenhaus,

in denen nicht jeder schlafen will oder kann.

 

Mancher übernachtete schon im Hotel gegenüber

und erfand die Kumpelei…, ähem, den Humor

für Missgeschicke und – für die Gesundheit.

Sooo alt ist der doch nicht. Sagen wir, Gerald Uhlig-Romero sei ein Gre/g/ck! Damit meint ein Schauspieler so eine Rolle wie bei dem Herrn der Ringe: Dieses kleine, bucklige, dem Tod gegenüber devot gewordene Wesen. Heutzutage trägt so ein Fabelwesen Hörgerät, Kunsthüfte und nimmt Psychotherapien- und die zweite Niere seiner Frau – und teilt alles prominent (total komprimiert, also verdichtet!):

 

„Waren Sie als Kind streitsüchtig?“, fragte Uhlig. (Pause)

 

„Jaaaaaa…“, sagte Hirschhausen.

 

Internetseite von Eckart von Hirschhausen, Zauberer und Quatschkopp:

http://www.hirschhausen.com/

Ein Flyer war noch von der Ausstellung „Aesthetica“, 50-Jahr-Feier digitale Kunst:

www.dam.org .

 

Gerald Uhlig-Romero gründete 1996 das Café Einstein Unter den Linden, danke auch an die ehrenwerten Gäste vom 13. Mai 2015.  (sylla)

Lesbisch-schwules Stadtfest Berlin am 20. / 21. Juni

5. Mai 2015

Pressemitteilung

Jedes Jahr zeigt die LGBT*-Szene bei dem gigantischen Freiluftvergnügen rund um den Nollendorfplatz wie man gemeinsam Spaß hat.

Das Lesbisch-schwule Stadtfest feiert im Jahr 2015 sein 23jähriges Jubiläum. Mit weit über 350.000 Besuchern aus der ganzen Welt ist es unangefochten das größte Event seiner Art.

Snacks, Drinks, die Musik von fünf Bühnen und Stimmung sind mit Sicherheit wieder vom Feinsten.

Über 100 Projekte aus dem In- und Ausland, Organi­sationen und Parteien nehmen teil und machen es zum größten Schaufenster der Community!

Die Termine:

  • Rathaus Schöneberg zeigt Flagge!

Zum 20. Mal werden in diesem Jahr vor dem Schöneberger Rathaus die Regenbogenfahnen anlässlich des Lesbisch-schwulen Stadtfestes und des Christopher-Street-Days wehen!

Flaggen hissen: Donnerstag, 18. Juni um 13 Uhr

am Rathaus Schöneberg, John-F.-Kennedy-Platz

 

Ökumenischer Gottesdienst

Zur Eröffnung des 23. Lesbisch-schwulen Stadtfestes.

Predigt: Superintendent Pfarrer Burkhard Bornemann

Freitag, 19. Juni um 19.30 Uhr

Zwölf-Apostel-Kirche, An der Apostelkirche 1

 

23. Lesbisch-schwules Stadtfest Berlin am 20. / 21. Juni

 Das Fest der Liebe – Gleiche Rechte für Ungleiche!

 Samstag, 20. Juni von 11 Uhr bis 24 Uhr

Sonntag, 21. Juni von 11 Uhr bis 22 Uhr

 

  • Klaus Wowereit und Elisabeth Ziemer eröffnen das Stadtfest

 auf der Hauptbühne Eisenacher- / Ecke Fuggerstraße

Samstag, 20. Juni um 16.30 Uhr

http://stadtfest.berlin/de/grusswort_zum_lesbisch_schwulen_stadtfest_berlin.html

 

 

 

Stani´s Kommentar: GDL – Wahnstreik – Trotz Streikvertagung bleibt die Verunsicherung!

21. Februar 2015

Hunderttausende bangen: Ob sie der Wiselskivirus erwischt,

der sächsische Wurmfortsatz aus alten Schikanezeiten:    (Wurm)

Werden ihre Reisepläne zunichte gemacht, Begegnungen blockiert

Günter Michael Stanienda. Bundesratsversammlung 2012, Wahl des Bundesprösidenten Joachim Gauck.

Günter Martin Stanienda (parteilos, geb. am 9. Nov. vor 82 Jahren) auf der Terasse des Bundstages, am Tag der Bundes(volks)versammlung am 18. März 2012 in Berlin: Wahl des Bundespräsidenten Joachim Gauck (parteilos). (Foto: sylla)

und Geschäftsreisen verhindert?

Eine Epidemie?

Nein, Größenwahn

bei der Bahn!

Aus  g e w e r k s c h a f t l i c h e n  Motiven

stoppen die Lokomotiven!

Wenn es nach Weselski geht.

Es müsste die Kanzlerin endlich die Weichen stellen.

Aber das wäre Innenpolitik,

und Frau Merkel

ist ja vor allem außenpolitisch  aktiv.

Nicht bei der Bahn,

sogar beim Vatikan!

 

Stani 21.2.15

Kommentar: Nach Fastnacht kommt die Fastenzeit!

17. Februar 2015

Mit dem morgigen Aschermittwoch beginnt der kirchengeschichtlichen Tradition

zufolge die 40-tägige Fastenzeit!

Sie gemahnt an die Innere Einkehr des Menschen

und erinnert unter anderem an die 40 Tage der Sintflut

sowie an die 40 Jahre der Wanderung der Israeliten

durch die Wüste und Jesu Fastentage dort.

In katholischen Gegenden ist dieser Tag der Abschluss

der Karnevals-/Fastnachtszeit, der “Fünften Jahreszeit”,

die am 11.11. um 11.11 Uhr begann.

 

Stani 17.2.15

Stani: Eine tierische Tradition

22. Dezember 2014

Polen ist nur rund 70 Kilometer von Berlin entfernt –

aber “anders”: So pflegt man die Legende, dass Heiligabend

die Tiere sprechen können. Man legt ihnen Heu oder Stroh

auf den Gabentisch und läßt sie die geweihten Oblaten naschen.

Auch stellt man, so wie die Juden, ein zusätzliches Gedeck

auf den Tisch, für den Fall, dass ein Bedürftiger an der Tür

klingelt, und als Andenken an die Verstorbenen.

 

Stani, Weihnacht 2014

Edathy, der Vorverurteilte

19. Dezember 2014

Kommentar

Berlin, 18.12.2014. Als Edathy sich aus dem öffentlichen Leben heraushielt, dachte ich: Der Mann wird ein neues Gesicht brauchen, wenn er weiter leben will. Er lebt weiter, und er hat ein neues Gesicht. Der strahlende Ikarus, der beim Himmelflug der Sonne mit seinen Federflügeln, die mit Pech zusammen geklebt waren, zu nahe kam und abstürzte, weil das Pech schmolz und die Federn auseinander fielen, das könnte auch dieser Sebastian Edathy sein. Ikarus war tot nach seinem Absturz.

Edathy sein Leben ist auch dahin. Das sehe ich in seinem neuen Gesicht. Unabhängig davon, dass der ehemalige Bundestagsabgeordnete Edathy – immerhin fünf Mal als Direktkandidat seines Wahlkreises in den Deutschen Bundestag gewählt und als erfolgreicher SPD-Parteipolitiker profiliert, einen wachen Geist hat, redegewandt ist und gewillt zu sein scheint, sein neues Gesicht anzunehmen: Er ist nicht vorverurteilt im strafrechtlichen Sinne, er ist verurteilt im moralischen Kollektiv. Selbst jene Nachbarn, die keine Kinder haben und einen einfachen Verstand erklären ihre Ablehnung gegenüber Alpha-Tieren, die sich in der Fantasie oder in echt sexuell mit Kindern beschäftigen. Da ist jedes Mitgefühl verspielt. Da gibt es keinen Freund mehr. Edathy wird mit dem Tode bedroht. Das zeigt sein neues Gesicht. Nicht nur seine Worte dazu.

Die Karriere geht zu Ende – früher oder später als Lebensabschnitt, aber ein Ende des Lebens mitten im Leben und dann noch weiter leben – das ist eine endlose Qual. Edathy ist nie mehr privat, er ist isoliert.

Ist es das, was die Verfechterinnen und Verfechter der Kinder- und Jugendschutzrechte wollen? Und was ist mit den anderen Grundrechten und Täter-Opferverfahren? Edathy ist ein lebender Toter. Wie die vielen Kinder, die Edathy nie angefasst haben mag, aber auf irgendwelchen Fotos und Videos mehr oder weniger kommerzieller Anbieter im Erwachsenleben sich tot oder leer fühlen, weil sie erotisch viel zu früh ausgebeutet wurden? Ist Edathy ein Pädophiler? Ich war nicht dabei, als er sich Kinderbildchen reinzog, um seine Geilheit auszuleben. Die Fotos und Videos waren schon da.

Sicher war der Mann Edathy, der Mensch, nicht bei Verstand, als er geil war. Wohl war er auch nicht bei einer Frau oder einem Mann oder einem Kind. Er war allein – vor dem Computerbildschirm. Nach anstrengenden Sitzungen im Deutschen Bundestag oder nach Veranstaltungen und Bürgersprechstunden in seinem Wahlkreis. Er war allein mit seinen riskanten Leidenschaften. Und diejenigen, die mal dabei waren, verleugnen es vehement. Wegen der Karriere. Nicht wegen der Opfer, die zügelloses Verhalten mit sich bringt.

Nichts ist bewiesen und nur weniges beweisbar. Vielleicht war Edathy einfach zu vertrauensseelig zu einigen Parteikollegen. Und anderen ein Dorn im Auge, weil er fachlich gut war und Karrierechancen hatte. (franziska sylla, Berlin, 19.12.2014, LÄ 20.12.2014, 14.30 h)

Hier geht es zum Video in voller Länge: Edathy in der Bundespressekonferenz, Berlin, 18.12.2014.

Stani´s Zoten: Worte von der drastischen Sorte

8. Dezember 2014

Hört auf mit den Merkel-Meriten,

die Lobhudelei ist kaum zu überbieten!

Sie hat sich zwar toll behauptet,

aber die interessanten Köpfe „enthauptet“.

Wo sind die Genies von und für morgen?

Die muss sich die CDU allmählich borgen.

Um weiter zu thronen

braucht sie Koalitionen,

und sie bräuchte eine Formel, die fasziniert!

Und nicht die Kalte Depression.

Das christliche Credo ist weitgehend ausgeklammert,

dafür wird am liebsten gejammert.

Christliche Maximen werden nicht eingefordert.

Stattdessen werden wieder Waffen geordert.

Aber die Zehn Gebote realisieren,

bis sie auch Politiker kapieren –

das wären die richtigen Parolen,

um die Menschen wieder ranzuholen!

 

Stani 10.12.14

Spanisches Königspaar in Berlin

1. Dezember 2014

Spanisches Königspaar in BerlinKönig Felipe VI. (46) und Königin Letizia (42) sind zu einem zweitägigen Besuch in Deutschland. Den Auftakt bildete ein Besuch mit militärischen Ehren beim Bundespräsidenten Joachim Gauck am 1. Dezember 2014, anschließend ging es zum Brandenburger Tor, wo sie vom Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) empfangen wurden. Am späten Nachmittag besuchten beide die Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU). (Foto: © VS 2014).