Archive für die ‘Aus aller Welt’ Kategorie

Deutsch-Indische Parlamentariergruppe besucht Indien

2. Februar 2020

ups, einfach abschreiben auf Deutsch gesagt, funktioniert sogar manchmal bei MedienModul

Pressemitteilung
Vom 2. bis 8. Februar 2020 wird eine Delegation der Deutsch-Indischen Parlamentariergruppe unter Leitung des Vorsitzenden, Dirk Wiese (SPD), nach Kolkata und Delhi reisen. Die weiteren Delegationsmitglieder sind Jürgen Hardt und Peter Aumer (beide CDU/CSU), Gerald Otten (AfD), Frank Müller-Rosentritt (FDP), Caren Lay (DIE LINKE.) und Omid Nouripour (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN).

Die Delegationsreise dient vorrangig dem parlamentarischen Austausch mit den Abgeordneten des indischen Unterhauses (Lok Sabha). Dabei soll es vor allem um bilaterale Themen wie die Zusammenarbeit im Energie- und Umweltbereich, um Handelsfragen und den kulturellen Austausch gehen. In Gesprächen mit Vertreterinnen und Vertretern der Regierung, von Nichtregierungsorganisationen und Think Tanks sollen zentrale und stark debattierte Reformvorschläge der indischen Regierung sowie außen- und sicherheitspolitische Fragen angesprochen werden.

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Besuch im Ausstellungshaus c/o Berlin: Neue Abstraktion? Das Fotografische im postdigitalen Zeitalter

1. Februar 2020

Kunstwissenschaft

Neue Abstraktion? Das Fotografische im postdigitalen Zeitalter

Von Franziska Sylla

Berlin, 31.1.2020. Ein schwieriger Termin für eine Pressefotografin. Im Kern: Es findet etwas statt, was nicht gesehen werden kann, doch es ist geschehen und damit hat es Konsequenzen.

Die Stiftung c/o Berlin lud zu einer Preisverleihung mit anschließender Paneldiskussion. Die

Forschungspreis DGPH für Photografiegeschichte.

Geehrte für den zum 20. Mal verliehenem Forschungspreises der DGPH im c/o Berlin ist Kathrin Schönegg. https://www.kathrinschoenegg.de/ Seit 2019 Kuratorin beim c/o Berlin. Doktor Schönegg studierte unter anderem Literatur, Geschichte, Fotografie – und sie verfasste nach Stipendien eine wissenschaftliche Arbeit mit dem herausforderndem Titel: „Neue Abstraktion? Das Fotografische im postdigitalen Zeitalter.“ Teilweise unterstützt und begleitet von Bernd Stiegler, der im Laufe des Abends noch vorbei komme.

Gratulation. (Foto: sylla)

Susanne Holschbach, Kunst- und Medienwissenschaftlerin, hielt eine einladende Laudatio und überreichte formgetreu die Urkunde. Ein gestelltes oder ungestelltes Pressebild war nicht dabei. Entweder waren die Säulen im Bild, das Pult oder das Licht an der falschen Stelle oder die Werbung für die Veranstaltung.

Zumindest war der Saal für die Besucher gut abgeschirmt vor Überfüllung. Es gab nicht genug Platz für die Gäste. Da war es einer Gästin schon recht, dass ein Platz frei wurde.

In seiner Eingangsrede verband der Hauptkurator, Felix Hoffmann, die Geschichte und Funktion des ehemaligen Amerika Hauses in der Hardenbergstrasse mit alt und neu. Nicht nur Gebäudetechnisch fand die abstrahierbare Geschichte zwischen Bibliothek und Fotografiehistorie über die abstrakte Kunst im gemalten Bild zum Digitalen Zeitalter und ihrer Retardierungen wieder zurück zur Postfotografie statt. Da kamen schon Jahrhunderte zusammen.

Kunstwissenschaftlich untermauert, nicht vermauert, trug Kathrin Schönegg ihren Vortrag vor. Bemerkenswert unöffentlich traten die Kuratoren auf. Ihr gesellschaftlicher Beitrag ist mit Sicherheit für Fachleute und Fans etwas ganz Besonderes, etwas Lehrreiches, für den einen oder anderen auch etwas emotionales. Der Vorgang des Entrümpelns von eigenen wichtig erworbenen Dingen bekam heute eine ganz neue Bedeutung für die Kuratoren.

Gegensätzlich sinnlicher war die zu besichtigende Groß-Ausstellung in der c/o Berlin Galerie im Erdgeschoss: der junge Pornografiekünstler Ren Hang (China) https://www.co-berlin.org/exhibitions/love-ren-hang präsentiert zwei Staffeln seiner Arbeiten, die auch ein Resultat seines Lebensabschnittes mit dem schwarzen Hund – der Depression – sind. Ursprünglich im wahrsten Sinne des Wortes und der Verwirklichung, fotografierte er lieber Freunde als Fremde, letztere machten ihn eher nervös.

Künstler aus China: Ren Hang (Abfotografie aus c/o Berlin sylla)

Das Ausstellungshaus c/o Berlin zeigt seine Werksreihen noch bis 29. Februar. Nicht vorbei kommt man an Ren Hang seiner dritten Offenbarung: Seinem Bilderband mit sehr persönlichen Worten zu seiner Werk- und Wirkgeschichte. Rücken- und Buchdeckel des DIN-A-4 großen Kunstbandes sind rot.

Ein Stern ist ausgeschnitten auf dem Titeldeckel und legt einen Ausschnitt des nackten Künstlers frei. Es lohnt sich, diese ästhetische Provokation mit nach Hause zu nehmen. Sie strotzt vor unglaublich ehrlich reflektierten Erfahrungen mit seiner Sexualität und der freundlich sinnlichen Umsetzung mit unverstellten Menschen in und mit der Natur. —

Nachtrag der Künstler Ren Hang ist im Jahre 2017 Medienberichten zufolge freiwillig aus dem Leben geschieden. —- Die Autorin dieses Artikels hat es erst am 4.2.2020 kapiert. ——

Dennoch, auch wenn das C/o Berlin kein Museum ist: wer nur oberflächlich schaut, findet auch undurchschaubare Bücher- und Bildbandtheken – und Lebenswerke.

(LÄ 4.2.2020, FS)

https://www.co-berlin.org/calender

 

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Niger: Angriff auf den Militärstützpunkt Chinagodrar

12. Januar 2020

Pressemitteilung

Berlin, 12.1.2020. Aus einem Kondolenzschreiben aus dem deutschen Kanzleramt an den Präsidenten der Rupublik Niger Issoufou Mahamadou geht hervor, dass es „einen schweren terroristischen Angriff auf den Militärstützpunkt Chinagodrar im Westen seines Landes“ gab. Kanzlerin Angela Merkel „versichere, dass Deutschland im Kampf gegen den Terrorismus Niger weiterhin unterstützen wird.“

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Zur Lage Irak. Besonnen bleiben: Deutschland, Frankreich, England

5. Januar 2020
Pressemitteilung.
Es kommt nunmehr entscheidend darauf an, zu deeskalieren. Wir appellieren an alle beteiligten Akteure, äußerste Zurückhaltung und Verantwortungsbewusstsein an den Tag zu legen.
Die aktuelle Spirale der Gewalt in Irak muss beendet werden.   Wir rufen insbesondere Iran auf, von weiteren gewalttätigen Aktionen oder deren Unterstützung abzusehen. Wir fordern Iran auf, sämtliche Maßnahmen zurückzunehmen, die nicht mit dem Nuklearabkommen („JCPoA“) in Einklang stehen.  
Wir bekräftigen unsere Unterstützung für die Souveränität und Sicherheit des Irak. Eine erneute Krise würde die jahrelangen Bemühungen um die Stabilisierung Iraks aufs Spiel setzen.   Wir bekräftigen auch unser Bekenntnis zur Fortsetzung des Kampfes gegen den IS.
Diesem kommt weiterhin hohe Priorität zu. Der Erhalt der Koalition besitzt in diesem Zusammenhang einen hohen Stellenwert. Wir fordern daher die irakischen Stellen auf, der Koalition weiterhin die erforderliche Unterstützung zu leisten.  
Wir werden unser Engagement gegenüber allen Seiten fortsetzen, um Spannungen in der Region abzubauen und ihre Stabilität zu sichern.    
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Zur Erinnerung dieses Jahr an den Tsunami 2004

26. Dezember 2019

Für viele von uns waren Weihnachtstage Messen, Familienzusammenküfte, Geburtstage. Für manche geht das nur in der Erinnerung. Zum Gedenken:

Eine grosse Welle, die 2004 faszinierend war – und viel Unheil für Menschen brachte. (Bild: sylla)

 

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Karikatur: Netanyahu guckt ohne Toupé in den Spiegel

6. Mai 2019

 

„Netanyahu schaut ohne Toupé in den Spiegel am 6. Mai 2019“ (Bild/Scan: sylla)

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Deutscher Bundestagspräsident Schäuble kondoliert dem neuseeländischen Parlamentspräsidenten

15. März 2019

Pressemitteilung, DBT, 15.3.2018

Nach dem als Terrorangriff eingestuften Angriff auf zwei Moscheen in Neuseeland hat Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble seinem neuseeländischen Amtskollegen kondoliert. Mit großer Bestürzung habe er von den Anschlägen auf zwei Moscheen in Christchurch gehört, die auf furchtbare Weise zeigten, wohin verblendeter Hass und Gewalt führten, schrieb der Bundestagspräsident an Parlamentspräsident Trevor Mallard in Wellington. Im Namen des Deutschen Bundestages spreche er dem neuseeländischen Parlament und allen Neuseeländern sein Beileid aus. „Wir stehen in dieser schwierigen Zeit fest an der Seite Neuseelands – im Bewusstsein, dass diese niederträchtigen Taten, die sich gegen religiöse Toleranz und Mitmenschlichkeit richteten, uns allen gegolten haben“, hieß es in dem Schreiben Schäubles.

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Diskussionsforum zur Petition „Global Compact for Migration“ des Bundestages geschlossen

30. November 2018

Pressemitteilung, 30.11.2018

Vorzeitige Schließung des Diskussionsforums zur Petition „Global Compact for
Migration“ – Mitzeichnung weiterhin möglich

Der Vorsitzende des Petitionsausschusses, Marian Wendt, gibt bekannt:

„Die Obleute aller Fraktionen im Petitionsausschuss haben heute einstimmig beschlossen, das Diskussionsforum zur Petition „Global Compact for Migration“ (ID Nr. 85565) auf der Internetplattform des Ausschusses gemäß Nr. 9.3 der Richtlinie für öffentliche Petitionen vorzeitig zu schließen. Mitzeichnungen sind allerdings nach wie vor möglich.

Zum Hintergrund: Zu der seit dem 21. November 2018 auf der Internetplattform des Petitionsausschusses veröffentlichten Petition sind mit Stand vom 30. November 2018 annähernd 6.000 Diskussionsbeiträge abgegeben worden. Eine Vielzahl der Beiträge ist unsachlich, beleidigend, agitatorisch (Unterstützungsaufrufe für Kampagnen, Institutionen oder Parteien) oder sogar strafrechtlich relevant (zum Beispiel: Nicht-Anerkennung der freiheitlich demokratischen Grundordnung). Eine an der Richtlinie orientierte Moderation ist unter diesen Umständen nicht mehr möglich. Nr. 9.3 der o.g. Richtlinie sieht für einen solchen Fall die vorzeitige Schließung des Forums vor.

Die Obleute bedauern, dass von dieser notwendigen Maßnahme, die auch dem Schutz der Seriosität der Internetpräsenz des Bundestages insgesamt dient, auch diejenigen Nutzerinnen und Nutzer betroffen sind, die an einer sachlichen Diskussion mitwirken wollten.“

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