Archive für die ‘Aus aller Welt’ Kategorie

Schneckenpost in Israel

20. Oktober 2014

Meldung

Auch Israel hat Streik-Probleme: Nach wochenlangem Poststreik wird jetzt nur noch wechselweise drei Mal die Woche, dann zwei Mal, und dann wieder nur drei Mal pro Woche Post ausgetragen.

Die Israelis sind genervt – aber Post per Drohnen wollen sie auch nicht.

 

Stani 20.10.14

Bundeskanzlerin empfängt den vietnamesischen Ministerpräsidenten

15. Oktober 2014

Bundeskanzlerin empfängt den vietnamesischen MinisterpräsidentBundeskanzlerin Angela Merkel (60, CDU) empfing heute am 15. Oktober 2014 den vietnamesischen Ministerpräsidenten Nguyen Tan Dung (64) mit militärischen Ehren im Bundeskanzleramt. Im gemeinsamen anschließenden Gespräch ging es um weitere Zusammenarbeit im Bildungs- und Entwicklungssektor. Um die wirtschaftliche Zusammenarbeit zu vertiefen, benötige man Rechtssicherheit und Transparenz, erklärte Bundeskanzlerin Angela Merkel in der gemeinsamen Pressekonferenz. „Eine aktive Rolle spielt Vietnam innerhalb von ASEAN. Die zehn Mitglieder Vietnam, Laos, Kambodscha, Thailand, Indonesien, Malaysia, Singapur, Philippinen, Brunei und Myanmar haben sich darauf verständigt, die regionale Integration voranzutreiben. Bis zum Jahre 2015 soll eine “Asean Economic Community” entstehen, die das Ziel verfolgt, einen – der Europäischen Union ähnlichen – gemeinsamen Wirtschaftsraum zu schaffen.“ (Bundesregierung-Aktuelles). (Foto: © VS 2014).

3. deutsch-chinesische Regierungskonsultationen im Bundeskanzleramt

10. Oktober 2014

3. deutsch-chinesische Regierungskonsultationen im BundeskanzlerIm Bundeskanzleramt fanden heute am 10. Oktober 2014 die 3. deutsch-chinesischen Regierungskonsultationen statt. Chinas Ministerpräsident Li Keqiang (59) wurde von Bundeskanzlerin Angela Merkel (60, CDU) mit militärischen Ehren empfangen. An den Konsultationen nahmen 12 Bundesministerien und 14 chinesische Ressorts teil.  Nach der Plenarsitzung und dem gemeinsamen Mittagessen fanden eine Unterzeichnungszeremonie sowie eine Pressebegegnung von Bundeskanzlerin Angela Merkel und dem chinesischen Ministerpräsident Li Keqiang statt. (Foto: © VS 2014).

Wettervorhersage aus dem Jahr 2050 – mit Sven Plöger

20. September 2014

PRESSEINFORMATION DER VEREINTEN NATIONEN IN BONN:

(19. September 2014 – Bonn, Deutschland) – Heute wagt Sven Plöger, einer der bekanntesten Meteorologen im deutschen Fernsehen (Wetter vor Acht, Wetter in den Tagesthemen), eine Wetterprognose für die 2050er Jahre. Die fiktive Wettervorhersage unterstreicht, was der Klimawandel hierzulande anrichten kann, wenn ihm nicht Einhalt geboten wird. Die Szenarien reichen von Gewittern und Tornados über tropische Temperaturen um die  40 °C bis zur Dürre. Herr Plöger wurde von der UN-Klimarahmenkonvention (UNFCCC) mit Sitz in Bonn eingeladen, als Teil einer weltweiten Kampagne von TV-Meteorologen einen Wetterbericht für Deutschland beizutragen. Die UN-Weltorganisation für Meteorologie (WMO) koordiniert die Kampagne.

Im Vorfeld der UN-Klimakonferenz in New York (23. September) veröffentlicht die WMO – in Kooperation mit Fernsehsendern aus 14 Ländern – Wetterberichte des Jahres 2050, um die Bevölkerung für lokale Auswirkungen des Klimawandels zu sensibilisieren. Die insgesamt 15 Wetterberichte unterstreichen zugleich die Notwendigkeit der von UN-Generalsekretär Ban Ki-moon eingeforderten Maßnahmen gegen den Klimawandel. Sein Credo richtet sich an Entscheidungsträger aus Regierung, Finanzen, Wirtschaft und Zivilgesellschaft, um somit Worst-Case-Szenarien zu verhindern. „Ein unverminderter Emissionsausstoß bedeutet ein nicht hinnehmbares Risiko, welches für unser Klima zu potentiell unumkehrbaren Veränderungen führen wird. Diese Entwicklung würde sich auf alle Bereiche der Gesellschaft in erheblichem Maße negativ auswirken“, betont UNFCCC-Exekutivsekretärin Christiana Figueres.

Das Jahr 2050 markiert die Halbzeit dieses Jahrhunderts. Bis zum Ende des 21. Jahrhunderts drohen die globalen Durchschnittstemperaturen um mehr als 4 °C zu steigen, sofern Treibhausgasemissionen auch weiterhin im bisherigen Tempo anwachsen – diese Emissionen sind von Menschenhand verursacht. Die Wetterberichte stellen mögliche Szenarien dar, die mit den jüngsten wissenschaftlichen Einschätzungen kompatibel sind (fünfter Sachstandsbericht des UN-Weltklimarates). Die in den Videos ausgewiesenen Begebenheiten zeigen realistisch gefährliche Höchsttemperaturen, sintflutartige und unberechenbare Regenfälle, unerbittliche Dürre und Überschwemmungen verursacht durch tropische Wirbelstürme und verschärft durch einen ansteigenden Meeresspiegel. Auch mögliche Auswirkungen auf die Meeres- und Pflanzenwelt und das Ökosystem insgesamt werden angesprochen. Wetterberichte aus Sambia, Burkina Faso, den Vereinigten Staaten von Amerika, Bulgarien, den Philippinen, Belgien, Südafrika und Island wurden bereits veröffentlicht, Deutschland und Tansania folgen heute und morgen.

Weitere Informationen sowie der Video-Kanal:

Daten und Videos aller Wetterberichte 2050

Weltorganisation für Meteorologie – WMO

UN Klimagipfel

UN-Klimarahmenkonvention – UNFCCC Newsroom

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Eva Kulage

Informationsstelle der Vereinten Nationen in Bonn

eva.kulage@unbonn.org

Tel.  +49-228-815-2778

UN Campus, Platz der Vereinten Nationen 1,  D-53113 Bonn

Der umstrittene Emir von Katar besuchte deutsche Regierung

18. September 2014

Umstrittener Scheich von Katar in Berlin

Berlin, 17.9.2014. Er ist auch ein stark umstrittener Staatschef, Sheikh Tamim bin Hamad Al-Thani. Einerseits soll er in der Katarischen Hauptstadt Doha ein politisches Büro seit 2013 betreiben und die Islamistischen Terrorgruppen in Syrien und Irak unterstützen sowie in der Vergangenheit die Muslim-Brüder.

Andererseits ist der zwei Millionen Einwohner starke Staat Katar sehr reich und ein interessanter Geschäftspartner in den Branchen Medizintourismus von Katar nach Deutschland und Katar erhält Waffenlieferungen im Gegenzug aus dem Westen.

Nun wird Sheik Tamim bin Hamad Al-Thani in Berlin zu militärischen Empfängen und Gesprächen mit dem

Sanfte Kritik der Deutschen Presse an Katar bei Merkelbesuch. Katar unterstützt keine Terrorgurppen in Syrien und nicht im Irak. (Foto: sylla)

Sanfte Kritik der Deutschen Presse an Katar bei Merkelbesuch. Katar unterstützt keine Terrorgruppen in Syrien und nicht im Irak. Bild anklicken für die Pressekonferenz im Kanzleramt mit Simultanübersetzungen. Video. (Foto: F. Sylla)

Bundespräsidenten Joachim Gauck (parteilos) im Schloss Bellevue, mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und abends mit Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) erscheinen.

Gesprächsthemen werden vor allem die Bewältigung der Islamischen Terrorgruppen sein, die einen Islamischen Staat mit Gewalt errichten wollen und mit Hilfe des Internets ihre brutale Vorgehensweise des öffentlichen Hinrichtens der zu vertreibenden Bevölkerungsgruppen und Ausländer die Welt in Schrecken versetzen soll. Über 1.000 Menschen seien seit Dezember 2013 ohne Gerichtsbarkeit ermordet worden.

Ferner wird der Katarischen Regierung vorgeworfen, das unklare Arbeitsrechts- und Aufenthaltssystem Kafala, seit

etwa 1995 installiert, menschenunwürdig bei den asiatischen, aber auch anderen Gastarbeitern und Migranten anzuwenden. Im Kafala-System hat nicht der Staat die Hauptverantwortung für ausländische Arbeitnehmer, sondern eine Person, ein Unternehmen oder eine Institution, die sich zu Hundert Prozent zum Bürgen der Arbeiter und Fachkräfte machen. Damit sind die Ausländer völlig abhängig von ihren Bürgen, die auch vor Ausbeutung und systematischen Lohnbetrug nicht zurück zu schrecken scheinen.

Den eigenen Landsleuten in Katar ist die Gesundheitsvorsorge gesichert: Da die medizinischen Einrichtungen noch nicht den modernen Industriestaaten wie Deutschland angepasst sind, bezahlt die Regierung die Klinik- und Arztbesuche katarischer Patienten auch in Deutschland. Außerdem geben die reichen Kataren und ihre Familien viel Geld beim Einkaufen in den teuren Gegenden Deutscher Hauptstädte aus. (sylla)

Stani´s Friedensbild

6. September 2014

Eine neue Arche Noah?

Frage: Kann ich irgendwo Mitglied werden,

auf dieser unsicheren Erden?

Bei der NATO?
Oder so.

Um mich und Familie zu schützen,

irgendwer muss mir doch nützen!

Oder besser bei der IS rückversichern?

Es ist doch kein gutes Gefühl, schutzlos zu sein,

Und im Grunde sind wir doch alle allein,

und verunsichert allemal.

Nachrichtensendungen sind eine Qual!

Was nutzt mir die Bundeswehr?

Die ist doch wie ein ausgestopfter Bär!

Im Fernsehen viel Friedensgeflunker!

Aber wo sind, wenn’s ernst wird, Bunker,

in die ich flüchten kann?

Ich kenne keine Hinweisschilder –

nur aus der Ukraine und Gaza die Bilder.

Eine friedliche Lösung wäre zur Not:

Christen  u n d  Moslems in einem Boot!

Mit der Doppelten Staatsbürgerschaft

hat man das doch schon geschafft:

Also in beiden Religionen Mitglied sein,

Doppelte Religionszugehörigkeit,

Partner zur Verständigung bereit!

Und so unseren Einfluss im Guten ausweiten.

GOTT ist immer auf a l l e n  Seiten.

Stani  6.9.14

 

Deutsche Waffen für Kurden im Nordirak – Eine Sondersitzung im Bundestag

22. August 2014

Berlin, 21./25.8.2014. In diesem Fall müßte die Bundesregierung das Deutsche Parlament nicht in die Entscheidung mit einbeziehen. Dem stellvertretenden Regierungssprecher Georg Streiter zufolge, wolle der Deutsche Bundestag seine Sommerpause unterbrechen und über die Entscheidung der Bundesregierung am 1. September beraten, ob das  Waffentabu Deutschlands – Waffen in Krisengebiete zu senden – zu ändern wäre. Vergangene Woche sprachen sich Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) sowie Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) dafür aus, die Kurden im Norden Iraks militärisch zu unterstützen gegen die Kämpfer des neuen “Islamischen Staats” (IS).

Laut dem TV-Medium ZDF: www.heute.de/deutsche-gegen-waffenlieferungen-an-die-kurden-im-irak, seien nach einer Umfrage – knapp jeder zweite der 1.264 Befragten der Mannheimer Forschungsgruppe Wahlen (49 Prozent) zwar für eine größere Verantwortung bei der Lösung internationaler Konflikte, fast ebenso viele hätten sich aber gegen ein verstärktes Engagement ausgesprochen (47 Prozent). Gegen Waffenlieferungen sprachen 67 Prozent der Befragten aller Parteianhänger-Gruppen, nur 27 Prozent täten den Kurs der Bundesregierung – für gut heißen. (Andere/syl, LÄ 25.8.14)

Esperanto-Wikipedia: Jetzt 200.000 Artikel

14. August 2014

Pressemitteilung
14. August 2014

Englische Wikipedia vollständig in Esperanto-Übersetzung

Gestern nachmittag hat die Wikipedia-Ausgabe in der internationalen Sprache Esperanto die Zahl von 200.000 Artikeln erreicht. Esperanto belegt damit Platz 33 unter den einzelnen Sprachversionen der Wikipedia. (Zum Vergleich: Die slowakische Version hat etwa 194.000 Artikel, die dänische ungefähr 190.000.)

Die Esperanto-Wikipedia ist ein oft benutztes Nachschlagewerk der Esperantosprecher, die heutzutage in über 120 Ländern weltweit zu finden sind; besonders für Schüler und Studenten bietet sich ein attraktives Netz von Kontakten. Es wird geschätzt, dass ein paar hunderttausend Menschen Esperanto regelmäßig sprechen, ein paar Millionen dürften Esperanto gelernt haben. In einigen Ländern gibt es in letzter Zeit einen bemerkenswerten Zuwachs, so z.B. in Ungarn, wo die staatliche Volkszählung für die letzten zwei Jahrzehnte eine Vervierfachung der Zahl der Esperantosprecher ermittelt hat – 1990 wurden 2083 Esperantosprecher festgestellt, für 2011 ergaben sich 8397 Esperantosprecher; für 985 von ihnen ist Esperanto Familiensprache oder Muttersprache.

Englische Wikipedia in Esperanto-Übersetzung

Das Projekt WikiTrans stellt die englische Wikipedia in einer maschinellen Esperanto-Übersetzung zur Verfügung. Dort werden etwa 4,3 Millionen Artikel in Esperanto angeboten. Dank der einfachen und regelmäßigen Sprachstruktur des Esperanto ist diese Maschinenübersetzung vergleichsweise gut zu lesen. Das Projekt wird von GramTrans bereitgestellt; Maschinenübersetzungen von einzelnen Esperanto-Texten werden übrigens auch von Google Translate und von Apertium angeboten.

Louis v. Wunsch-Rolshoven
Deutscher Esperanto-Bund e.V.

www.esperanto.de

Artikel dazu aus dem Jahr 2009 bei Demokratie Spiegel.de.