Archive für die ‘Aus aller Welt’ Kategorie

Deutsche Waffen für Kurden im Nordirak – Eine Sondersitzung im Bundestag

22. August 2014

Berlin, 21./25.8.2014. In diesem Fall müßte die Bundesregierung das Deutsche Parlament nicht in die Entscheidung mit einbeziehen. Dem stellvertretenden Regierungssprecher Georg Streiter zufolge, wolle der Deutsche Bundestag seine Sommerpause unterbrechen und über die Entscheidung der Bundesregierung am 1. September beraten, ob das  Waffentabu Deutschlands – Waffen in Krisengebiete zu senden – zu ändern wäre. Vergangene Woche sprachen sich Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) sowie Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) dafür aus, die Kurden im Norden Iraks militärisch zu unterstützen gegen die Kämpfer des neuen “Islamischen Staats” (IS).

Laut dem TV-Medium ZDF: www.heute.de/deutsche-gegen-waffenlieferungen-an-die-kurden-im-irak, seien nach einer Umfrage – knapp jeder zweite der 1.264 Befragten der Mannheimer Forschungsgruppe Wahlen (49 Prozent) zwar für eine größere Verantwortung bei der Lösung internationaler Konflikte, fast ebenso viele hätten sich aber gegen ein verstärktes Engagement ausgesprochen (47 Prozent). Gegen Waffenlieferungen sprachen 67 Prozent der Befragten aller Parteianhänger-Gruppen, nur 27 Prozent täten den Kurs der Bundesregierung – für gut heißen. (Andere/syl, LÄ 25.8.14)

Esperanto-Wikipedia: Jetzt 200.000 Artikel

14. August 2014

Pressemitteilung
14. August 2014

Englische Wikipedia vollständig in Esperanto-Übersetzung

Gestern nachmittag hat die Wikipedia-Ausgabe in der internationalen Sprache Esperanto die Zahl von 200.000 Artikeln erreicht. Esperanto belegt damit Platz 33 unter den einzelnen Sprachversionen der Wikipedia. (Zum Vergleich: Die slowakische Version hat etwa 194.000 Artikel, die dänische ungefähr 190.000.)

Die Esperanto-Wikipedia ist ein oft benutztes Nachschlagewerk der Esperantosprecher, die heutzutage in über 120 Ländern weltweit zu finden sind; besonders für Schüler und Studenten bietet sich ein attraktives Netz von Kontakten. Es wird geschätzt, dass ein paar hunderttausend Menschen Esperanto regelmäßig sprechen, ein paar Millionen dürften Esperanto gelernt haben. In einigen Ländern gibt es in letzter Zeit einen bemerkenswerten Zuwachs, so z.B. in Ungarn, wo die staatliche Volkszählung für die letzten zwei Jahrzehnte eine Vervierfachung der Zahl der Esperantosprecher ermittelt hat – 1990 wurden 2083 Esperantosprecher festgestellt, für 2011 ergaben sich 8397 Esperantosprecher; für 985 von ihnen ist Esperanto Familiensprache oder Muttersprache.

Englische Wikipedia in Esperanto-Übersetzung

Das Projekt WikiTrans stellt die englische Wikipedia in einer maschinellen Esperanto-Übersetzung zur Verfügung. Dort werden etwa 4,3 Millionen Artikel in Esperanto angeboten. Dank der einfachen und regelmäßigen Sprachstruktur des Esperanto ist diese Maschinenübersetzung vergleichsweise gut zu lesen. Das Projekt wird von GramTrans bereitgestellt; Maschinenübersetzungen von einzelnen Esperanto-Texten werden übrigens auch von Google Translate und von Apertium angeboten.

Louis v. Wunsch-Rolshoven
Deutscher Esperanto-Bund e.V.

www.esperanto.de

Artikel dazu aus dem Jahr 2009 bei Demokratie Spiegel.de.

“ISIS ist zu einer existentiellen Bedrohung für den Irak und den gesamten Nahen und Mittleren Osten geworden”

13. August 2014
Pressemitteilung, Auswärtiges Amt, 13.08.2014

Außenminister Steinmeier äußerte sich gegenüber der ‘Frankfurter Allgemeinen Zeitung’ wie folgt zu den Angriffen der Terrorgruppe “Islamischer Staat” in Irak (12.08.):

ISIS ist zu einer existentiellen Bedrohung für den Irak und den gesamten Nahen und Mittleren Osten geworden. Auch für uns in Europa ist das eine Gefahr, die wir auf keinen Fall unterschätzen dürfen.

Die Brutalität ihres Vorgehens sprengt auch in einer Region, in der Gewalt und Hass, Leid und Unterdrückung seit langem zum Alltag der Menschen gehören, die Grenzen des Vorstellbaren.

Es ist in unserem ureigenen Interesse, dass ISIS Einhalt geboten und sein Vorrücken in der Region gestoppt wird. Diejenigen, die sich dagegen zur Wehr setzen und wehrlosen Menschen Schutz bieten, haben deshalb unsere volle Unterstützung verdient.

Humanitäre Hilfe für alle, die Schutz brauchen und die Hilfe gewähren, ist eine Selbstverständlichkeit, aber wir müssen schauen, ob wir nicht mehr tun können und mehr tun müssen. Wir werden deshalb schnellstmöglich mit unseren europäischen Partnern besprechen, wie wir unserer Verantwortung gerecht werden können. Ich bin angesichts der dramatischen Lage dafür, bis an die Grenzen des politisch und rechtlich Machbaren zu gehen.

Internetangebot des Auswärtigen Amts: www.auswaertiges-amt.de

Kommentar zu 100 Jahren Wald

3. August 2014

Franzi´s Weibermachosprüche:

Lieber einen 100 Jahre alten Wald im Hof hinter der Redaktion Demokratie Spiegel MedienModul in Berlin, als an den Ausbruch des ersten Weltkriegs zu erinnern. (syll)

Erklärung der Staats- und Regierungschefs der G7 zur Ukraine

30. Juli 2014

Pressemitteilung, 30. Juli 2014

Wir, die Staats- und Regierungschefs Deutschlands, Frankreichs, Italiens, Japans, Kanadas, des Vereinigten Königreichs und der Vereinigten Staaten sowie der Präsident des Europäischen Rates und der Präsident der Europäischen Kommission bringen gemeinsam unsere große Besorgnis über die fortwährenden Aktionen Russlands zur Untergrabung der Souveränität, der territorialen Unversehrtheit und der Unabhängigkeit der Ukraine zum Ausdruck. Wir verurteilen erneut die illegale Annexion der Krim durch Russland und die russischen Aktionen zur Destabilisierung der Ostukraine. Diese Aktionen sind inakzeptabel und verstoßen gegen internationales Recht.

Wir verurteilen den tragischen Abschuss des Malaysian-Airlines-Flugs MH 17 und den Tod von 298 unschuldigen Zivilisten. Wir fordern eine sofortige, vollständige, ungehinderte und transparente internationale Untersuchung. Wir fordern alle Seiten dazu auf, am und um den Absturzort herum eine Waffenruhe in Kraft zu setzen, zu wahren und in vollem Umfang einzuhalten, wie sie die Resolution 2166 des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen verlangt, damit die Ermittler ihre Ar-beit aufnehmen und alle sterblichen Überreste der Opfer sowie ihre persönlichen Besitzgegenstände geborgen werden können.

Dieses schreckliche Ereignis hätte einen Wendepunkt in diesem Konflikt darstellen und Russland dazu bewegen sollen, seine Unterstützung für die illegalen bewaffneten Gruppen in der Ukraine einzustellen, seine Grenze zur Ukraine zu sichern und den zunehmenden Strom von Waffen, Ausrüstung und Kämpfern über die Grenze zu stoppen, um schnelle und konkrete Ergebnisse zur Deeskalation zu erzielen.

 Bedauerlicherweise hat Russland seinen Kurs jedoch nicht geändert.

Die ganze Meldung, auch in Englisch, lesen Sie hier: http://www.bundesregierung.de

Kommentar: Wer baut mal schnell einen Luftschutzkeller?

30. Juli 2014

Von den Journalisten aus aller Welt

wird die einfachste Frage nicht gestellt:

Wer hat den BEFEHL zum Abschuß von MH 17 gegeben?

Hat man den Vernichter so vieler Menschenleben

wenigstens angeklagt?

Und wer hat noch auf ukrainisch-russischer Seite versagt?

Das kleine Land der Opfer fühlt sich ziemlich alleingelassen!

Und Groß-Obama ist neuerdings schwer zu fassen!

Aber die Schwächen

werden sich rächen.

Einen Aufstand der Völker wird es kaum geben,

aber vielleicht sind Ukraine, Gaza und Libyen erste Wehen!

Drum heißt es: gewappnet sein!

Doch wir haben nur den Keller für’n Wein…

 

Stani 29.7.14

Kommentar: Liebe Gaza-Leute, von Senior-Redakteur Stanienda

25. Juli 2014

Liebe Gaza-Leute,

So geht es nicht weiter!

Ihr seid keine böse Beute,

sondern stark und stolz, aber stur.

Bei Euch tickt die falsche Uhr,

es ist ‚ne Zündschnur!

Der Zeiger steht auf Rache.

Ja, Frieden kostet Überwindung;

Aber sie ist die ALLAH-grösste Erfindung!

Stani 25.7.14

Stani´s Zoten: Gebt auf den Bumerang acht!

22. Juli 2014

Ne naive Frage:

Gibt es keine Anklage?

Gegen Unbekannt

Oder gegen das Land,

aus dem die Mordrakete kam?

Und wer kann sagen,

Warum UN und EU nix wagen.

Schuldig sind nicht nur die Täter,

Sondern ebenso die Verräter

Der Freiheit, die Zögerer der Macht!

Gebt auf den Bumerang acht!

Ob Papst oder Politik-Prominenz:

Schweigen ist Pestilenz,

Und Angst steckt an!

Also an die Täter ran!

Stani  22.7.14