Archive für die ‘Kunst / Kultur’ Kategorie

Schneckenpost in Israel

20. Oktober 2014

Meldung

Auch Israel hat Streik-Probleme: Nach wochenlangem Poststreik wird jetzt nur noch wechselweise drei Mal die Woche, dann zwei Mal, und dann wieder nur drei Mal pro Woche Post ausgetragen.

Die Israelis sind genervt – aber Post per Drohnen wollen sie auch nicht.

 

Stani 20.10.14

Gut gebrüllt, Löwe!

20. Oktober 2014

Die Brüllaffen im Urwald sind neidisch geworden:

Denn in Dutzenden Stadien brüllen Menschenhorden!

Sie feuern Spieler an oder machen Gegner nieder –

Und das geschieht Woche für Woche wieder.

Schön wär’s, wenn die politischen Kontrahenten

nebst all ihren Hin- und Her-Argumenten

in Arenen auf einander träfen, wie beim Stierkampf.

Dann gäbe es mutige Sieger und nicht nur Polit-Krampf!

Nicht mit Dolch oder Schwert, sondern per Megaphon

oder dem neuen Halskrausen-Mikrophon!

Stani 20.10.14

Stani´s Zoten: „Lebensspiele“ heißt ein kleines Buch

19. Oktober 2014

Für Demokratiespiegel

„Lebensspiele“ heißt ein kleines Buch

mit großen Worten vom Altjournalisten

Günter Stanienda. Er saß in den Vorzimmern

der Macht in Bonn und Berlin,

riet zum Beispiel FJ Strauß zu der

gewagten Flugreise 1967zum Kreml

und war immer wieder Sprachrohr:

Parteiloser Parteisprecher in Berlin,

Sprecher von Bürgermeister

und Innensenator in West-Berlin,

Sprecher Deutsch-Niederländische Gesellschaft.

Paar Ideen hat er immer auf Lager, was man im

Internet-„Demokratiespiegel“ regelmäßig lesen kann.

Beispiel: Könnten nicht Ärzte Kindern die

Gebote implantieren, und alle Smartphones

Psalm-Links bekommen? Gebote per Zeigefinger!

Sein „Selbstportrait“ inklusive zwei alternativer

Bühnenstücke ist jetzt im Verlag

concepcion-Seidel (9,95 Euro) erschienen:

ISBN 978-3-86716-113-8

Stani´s Zoten: Knigge lebt!

15. Oktober 2014

Glaube und Aberglaube reichen sich

diese Woche die Hand:

„Man zeigt nicht mit dem nackten Finger

auf andere!“ Die Redewendung hat

seit der Antike bis hin zu Knigge

symbolische Bedeutung. Man würde damit

einen Engel erstechen, hieß es früher.

Das Judentum hat einen Kompromiss

gefunden: Yad, die künstliche Zeigehand,

mit der man die Thora (die 5 Bücher Moses)

Zeile für Zeile durchlesen kann –

ohne sie mit der Hand zu berühren.

Dies diene dem würdigen Umgang

mit der Bibel, was diesen Freitag weltweit

mit dem Fest Simchat Tora* höchst lebhaft

gefeiert wird. *(Freude an der Tora)

 

Stani 15.10.14

So, so, Der KORAN SAGT:

10. Oktober 2014

 Kein „Steiler Zahn“

 

Ein alter Brauch – neu für die Berliner:

Die türkischen Muslime feiern gerne fröhlich

sobald der erste Zahn im Munde eines Kindes

zu sehen ist! Und wer den ersten Zahn sieht,

muss dem neuen Erdenbürger etwas schenken.

Auch ist es Sitte, vor das kleine Wesen drei

symbolische Gegenstände zu legen:

Eine Schere, einen Koran oder ein Goldstück.

Greift es als erstes zur Schere, wird es ein

geschickter Mensch, greift es zum Koran,

wird es ein gebildeter Mensch, greift es zum

Goldstück, ist Reichtum angesagt!

 

Stani 10.10.14

Feste feiern! Das jüdische Laubhüttenfest.

7. Oktober 2014

Rituale sind die Grundregeln –

nicht nur für die Religion.

Das jüdische Laubhüttenfest (Sukkoth),

das am morgigen 8. Oktober beginnt,

ist en festlicher Brauch für Familie und Volk:

Sieben Tage sollen die Menschen

in selbstgebauten „Hütten“ aus Zweigen

und Laub wohnen. Zur Erinnerung an den

Auszug aus Ägypten – vor allem den

Kindern zur Lehre (3. Moses 23.42f),

Armen und Alleinstehenden gilt es

in dieser Zeit Freude zu bereiten!

 

Stani 7.10.14

Kommentar: Jom Kippur ist kein Kriegs-Symbol

2. Oktober 2014

Ausgerechnet am „Großen Versöhnungstag“

Jom Kippur griffen die Feinde Israels Oktober 73 an.

Die arabischen Aggressoren erlitten eine Schlappe

und Landverluste. Ab morgen 3. Oktober feiern

Juden in aller Welt wieder das Fest, an dem

der Tradition zufolge Gott über das Geschick des

Einzelnen wie des ganzen Volkes entscheidet.

Darauf beruht auch das Ritual des „Sündenbocks“.

 

Stani 2-10-14

Stani´s Zoten: Braves Land

1. Oktober 2014

Not nur vom Fernsehen bekannt –

Frieden am Sonnenstrand!

Der Bierabend

War labend.

Und die Lieder!

Immer wieder

Ging’s um Amore,

und die tollen Tore

wurden diskutiert.

Dann wurde es ungeniert:

man zog sich aus –

nur die Ausländer nicht.

Sie fürchten das Jüngste Gericht!

Plötzlich kam ein Araber angerannt

Und hat gleich einen Mann ent-mannt!

Ein Schreckensschrei!

Schnell Ambulanz, Polizei.

Was heißt „Hilfe“ auf Spanisch?

O Gott, alles ist panisch!

Google einschalten!

So will keiner erkalten!

Besser nach Hause!

Ende Urlaubspause.

Aber das Handy spielt verrückt:

Angeblich in Berlin wieder was missglückt.

Flüchtlinge haben sich mit Masketen bewaffnet

Und die Polizei kurzerhand entwaffnet.

Die Bürger haben sich in den Häusern verbarrikadiert.

Der Kampf der Kulturen eskaliert.

Kein Mensch hätte das je gedacht.

Man hat halt nicht das Land bewacht!

 

Aber der Sensenmäher!

Kommt näher.

 

Stani 30.9-14