Archive für die ‘Kunst / Kultur’ Kategorie

Ausstellung in Moabit. Gregor Cürten: Beziehungsweisen

17. April 2015

Pressemitteilung

Eröffnung in den Kunstverein Tiergarten | Galerie Nord ein:

Eröffnung: Dienstag, 28. April, 19 Uhr
Begrüßung: Dr. Ralf F. Hartmann, Kunstverein Tiergarten, Einführung: Dr. Rosa von der Schulenburg, Akademie der Künste Berlin
Ausstellung: 29.4.-6.6.2015, Di-Sa, 13-19 Uhr
Im Rahmen einer retrospektiv angelegten Einzelausstellung zeigt der Kunstverein Tiergarten eine umfassende Auswahl von Gemälden und Zeichnungen des in Moabit lebenden Malers und Zeichners Gregor Cürten (*1947).

Die Arbeit des Künstlers artikuliert sich seit den frühen 1980er Jahren in dem sensiblen Grenzbereich zwischen figurativer Narration und bildanalytischem Konzept, in dessen Zentrum immer wieder die Darstellung der menschlichen Figur steht. Auf der Grundlage eines umfangreichen Archivs von Presse- und Medienbildern sowie persönlichen bzw. zufällig zusammen getragenen Fotografien entwickelt Cürten eindrückliche Bildmetaphern, die sich maßgeblich über die Repräsentation von sowohl bekannten als auch unbekannten Personen erschließen. Wie Repräsentanten verschiedener Zeiten und gesellschaftlicher Zustände stehen sich prominentes und weniger prominentes Personal gegenüber, mischen sich die Portraits distinguierter älterer Herren unter die unschuldigen Bildnisse junger Mädchen und Knaben, vermengen sich Persönlichkeiten der Zeitgeschichte mit solchen, die längst dem Vergessen anheim gefallen sind.

In dieser Gesellschaft der Gleichzeitigkeit tritt anstelle von Differenz die Analogie, erwächst aus dem scheinbar zufälligen Zusammenkommen verschiedener Akteure eine subjektive Ahnengalerie des 20. Jahrhunderts, die auf eindringliche Weise jene politischen, sozialen und kulturellen Jahrzehnte nachzeichnet, welche den Künstler zunächst in Köln und später in Berlin nachhaltig prägten.

Charakteristisch für Cürtens Zugriff auf das Bildmaterial sind seine Reduktion auf signifikante Bildausschnitte und die Fokussierung auf exemplarische Szenen, Physiognomien und Gesten. (…)
Kuratiert von Ralf F. Hartmann


Galerie Nord | Kunstverein Tiergarten

Turmstraße 75

10551 Berlin

info@kunstverein-tiergarten.de
www.kunstverein-tiergarten.de

Öffnungszeiten: Dienstag bis Samstag 13 – 19 Uhr

 

Eine Hommage an Heilbronn am Neckar

16. April 2015

Eine Hommage an Heilbronn am Neckar

Ein bisken altertümlich und ungelenk geformt, aber es kam 2002 von Herzen. Ich mochte die Zeit in Heilbronn und Umgebung (1995 bis 2004) sehr. (Franziska Sylla, überarb. 16.4.2015)

 

Heilbronn, Heilbronn, wir brauchten Dich.

Hier waren wir zu Hause.

Hochdeutsch konnten die zwar nicht,

aber schaffen tun die viel.

Und machten die mal Pause, so suchte ich sie beim Wein.

Ob im Besen, beim Hoffest oder anderen Events-

das waren die Orte, wo ich Heilbronner fand.

 

Dann hatten die Leute die Nachbarn im Arm

und stoßten gerade mit Trollinger an.

 

Heilbronn, Heilbronn, ich brauchte Dich.

Hier war ich zu Hause.

Hochdeutsch können die HN` er zwar nicht,

aber schaffen tun die viel.

Und machten die mal Pause, fand ich sie beim Wein.

 

Die redeten gern von alten Zeiten,

um mit Dir die Zukunft zu bereiten.

Rück, Fremder, an unsere Schulter ran,

hier stoßen wir mit Trollinger an.

 

Unser Fleiß hat uns schon viel gebracht.

Und nach so manchem reichen Tag

leisten wir uns eine lange Nacht.

Bei Freunden, Familie bei Gesang und schönem Wein!

 

Hier wird immer jeder Willkommen sein.

Im kleinen Heilbronn am Neckar

Hörst Du auch täglich Gemecker.

 

Das sind sie. Das gehört zu ihnen.

Wie die Berge, die Wenger und Seen, die Wälder.

Und ich kann Dir sagen: Das alles ist schön.

 

In Heilbronn war ich zu Hause.

In Heilbronn war ich Daheim.

Hier schaffte ich viel

Und machte ich Pause,

so saß ich beim Wein.

 

Die Sonne scheint noch immer über den Neckar-

Das Kilians` männle wacht über die Innenstadt.

Ein Heilbronner ist nichts ohne sein Gemecker,

die sind ein eigener Menschenschlag.

 

Schwungvoll, bodenständig und von vergnüglicher Art

und bei Festen kommen die richtig in Fahrt.

 

Sie stören sich ungern, an dem, was andere denken,

sie lassen uns selten etwas zum Schenken.

Sie wissen gerne über den Nachbarn Bescheid.

Mit welchen Freunden er sich die Zeit vertreibt?

Wer hat eben seine alte Mutter verloren,

wer ein neues Mädle oder Büble geboren?

 

Mit wohlwollendem Blick, teilen Heilbronner ihr Glück.

Dafür ist kein Weg zu steinig,

in der Not ist man sich einig.

Beim feste Feste feiern auch

  • ein traditioneller Brauch.

 

Heilbronn, Heilbronn, wir brauchen Dich.

Hier sind wir zu Hause.

Hochdeutsch können wir zwar nicht,

aber schaffen tun wir viel.

 

Und machen die mal Pause

und sind nicht zu Hause,

dann finde sie beim Wein.

Mag ich ein Heilbonner sein.

Günter Grass mit 87 Jahren verstorben

13. April 2015

Günter Grass, der Literaturnobelpreisträger und Künstler, der mit einem seiner frühesten Werke „Die Blechtrommel“ Generationen berührte und im Geschichtsgedächtnis bleiben wird, ist mit 87 Jahren verstorben.

Zwei Berühmtheiten – zwei Tragödien

13. April 2015

Albert Einstein und Thomas Mann sind an einer

“stummen” Erkrankung verstorben. Wie jetzt die

Uniklinik Düsseldorf berichtet:

An einem Aortenaneurysma, im selben Jahr: 1955.

Einstein war 76,  der Dichter Mann 80.

Diagnose: Riss der Hauptschlagader.

An der Uni-Klinik Düsseldorf wurde nun ein

Aortenzentrum gegründet. Berlin ist bereits mit

dem Deutschen Herzzentrum gut medizinisch aufgestellt.

 

Stani 12.4.15

Konzert der Cantorei der Reformationskirche Berlin-Moabit

9. April 2015

Pressemitteilung, Cantorei Reformationskirche Moabit-Berlin

Bitte vormerken / Save the Date

Klänge des Nordens
Chor- und Orgelkompositionen aus dem Baltikum, Skandinavien und England
Konzert der Cantorei der Reformationskirche Berlin-Moabit
unter Leitung von Johannes Sandner.
Orgel: Arno Schneider

Termin: Sonnabend, 27. Juni 2015, 20:00 Uhr
Ort: Reformationskirche Berlin-Moabit, Wiclefstraße 35, 10553 Berlin
Eintritt 9€, ermäßigt 6€

Die baltischen Länder, Skandinavien und England bieten einen unerschöpflichen Reichtum an Klängen, Stilen und Sprachen. Daraus hat die Cantorei der Reformationskirche ein besonderes Programm zusammengestellt.  Sie singt Werke bekannter und weniger bekannter Komponisten aus diesen faszinierenden musikalischen Gegenden. Darunter Kompositionen der Esten Arvo Pärt (*1935), Rudolf Tobias (1873-1918) und Urmas Sisask (*1960), des Norwegers Knut Nystedt (1915-2014), des Schweden Waldemar Åhlén (1894-1982) sowie des Engländers Benjamin Britten (1913-1976).

Mit diesem Programm geht die Cantorei der Reformationskirche auch vom 15. bis zum 19. Juli 2015 auf eine Ostseetournee mit Auftritten
in Barth, Altenkirchen/Rügen und Greifswald.

………………….

Ansprechpartnerin: Christiane Seiler, Büro: +49 30 2509 1314, Mobil: +49 1573 1802 123, Web: www.seileraudio.de

Gedichtetes: Eine Sekunde ist sehr lang

3. April 2015

Manchmal ist eine Minute

wie hundert Jahre.

Wie tausend Jahre!

Das Wissen des Ortes

strömt den Rücken runter und rauf.

 

Stehe ich in einer alten Gasse, den Hund an der Leine,

mich langweile… –

werden aus Sekunden eine Million Jahre.

 

Die krabbeln mir den Rücken

rauf und runter und wieder ins Gehirn.

Vor die Augen. Diese Bilder.

Diese Sekunden. Diese Augenblicke.

 

3.4.2015

Stani´s Zoten: USA keine Schutzmacht mehr

3. April 2015

Den Kopf in den Sand stecken

und bloß nicht politisch anecken –

das ist weder toll

noch ehrenvoll!

Die islamistischen Mordaktionen

in immer mehr hilflosen Nationen

erfordern eine militärische Mobilisierung!

Denn sie sind eine klare Kriegserklärung.

Aber die christlichen Nationen sind feige,

folglich geht die Freiheit zur Neige

und öffnet der Willkür

weiter die Tür!

Auf dass eine Schutzmacht

endlich erwacht!

Aber sie wird erst erdacht,

denn die USA ist es nicht mehr.

Stani 3.4.15

Ostergrüße: Aufstehen was sag ich

3. April 2015

Ostern

Aufstehen was sag ich

aufbrechen

Knospen brechen auf

geben ihren lange gehüteten Schatz frei

Aufbrechen

aus den verschatteten Dunkeltiefen

meines zurückgezogenen Lebens

Aufbrechen

und da sein

mich entfalten

in der Schönheit meines Frühlingkleids

Jedes Jahr neu

möge gesegnet sein

mein Aufbruch

 

Brigitte Enzner-Probst,

info@evas-arche.de