Archive für die ‘Kunst / Kultur’ Kategorie

Ein alter Mann und seine Ideen: Eine Flüchtlings-Kolonie in Brandenburg

20. Mai 2015

Dokument para-graf, von Günter Stanienda

Ein Kuhdorf mit dem fast unaussprechlichen Namen Frodsmreh ist plötzlich in aller Munde.

Die 12-köpfige Flüchtlingsfamilie namens Adneinats nebst ihren geretteten Haus- und Flattertieren hat aus der Not  ihrer Anonymität eine Tugend gemacht und ihren Heimatort  – trotz der komplizierten deutschen Bestimmungen- unter Beibehaltung ihres heimatlichen Ortsnamens neu in Brandenburg auferstehen lassen. Sie ernannten ihren Anführer “Para-Grafen”, der sofort das alte Landrecht von Frodsmreh (gesprochen Frodsmech) zum Grundrecht der neuen Heimat  erklärte, die er offiziell “annektierte” und mit Postrecht versah: Die erste Briefmarke ist postwendend erschienen, Die erste Anordnung des Para-Grafen schien zunächst recht seltsam:”Jede Familie muss einen Vogel haben!” Er dachte dabei an die für  Frodsmreh typischen Mohrenkopfpapageien, die bekanntlich gute Sänger, flinke Postboten und vor allem gute Aufpasser,  ja echte Spione waren. Sie galten als gut erzogen, mussten zum Beispiel Geldscheine, die sie aufpickten, zurückbringen,  durften allerdings nie alle zusammen aufsteigen, da dies zu auffällig wäre, ja bedrohlich erscheinen könnte. Zum großen Ereignis für Frodsmreh wurde die feierliche Verkündigung, dass  alle Bürger ab sofort Akademiker würden.

Sie mussten lediglich per Gebühr Mitglied der Zwitscher-Akademie werden, also gut pfeifen können. Nach geltendem Recht war die Bezeichnung Akademie NICHT GESCHÜTZT, auch, weil sie ja jedem nützt. Selbst in Harvard merkte man auf.

Auch andere Neuerungen sprachen sich schnell herum: So erhielten die – ohnehin sprachbegabten- Vögel Deutschunterricht, Anti-Katzen-Training und Erläuterungen, wie man ungefährdet Erdkabel der gefährlichen Windräder anknabbert. Die Vögel waren von Anfang an enorm moti-tiert, was man auch darauf zurückführen kann, dass sie nicht nur immer an frischer Luft schliefen, sondern sich in den nächtlichen Ruhephasen der Meditation hingaben – der Annäherung ans Himmlische. Nichts anderes taten und tun ja die Kirchen zum Beispiel mit den religiösen Darstellungen zu Ostern  und Pfingsten. Die Akademie hat sich einer höchst anspruchsvollen Aufgabe verschrieben: die Vögel sollen dazu gebracht werden, aus gedruckten Texten alle Vokale herauszupicken, was das Gedruckte verkürzen, Papier sparen und das Roden von Bäumen reduzieren würde.

Schließlich möchten sie weiterhin in den Wipfeln zwitschern können! Auch soll sich die Akademie darum bemühen, mit Hilfe der Vögel aus den übermäßig regal-isierten Büchern, jeweils eine wesentliche Aussage herauszupicken. Zum Beispiel: ” Seht die Vögel unter dem Himmel an: sie säen nicht, sie ernten nicht, sie sammeln nicht in die Scheunen – der Herrgott ernährt sie doch.” (Matthäus 6,26), oder “Die Reformation ist der Glaube aller derer, welche gerne etwas nicht mehr müssen”

(Jakob Burckhardt).

Das geradezu visionäre Ziel des Para-Grafen war es, die Bewohnerzahl von Frodsmreh durch eine 10-Kinder-pro-Familie-Vorschrift auf die Größe des antiken Athen zu erhöhen, wo bekanntlich damals von den ca. 30 000 Einwohnern manchen Tag ein Drittel  zu Beratungen und Gerichte zusammen saß. Sein Credo hat er wie folgt beschrieben: Bildung  u n d  Bodenständiges! Flüchtlinge sollten nicht nur Deutsch lernen, sondern Deutschen ihre Fremdsprache lehren. Selbst Hunde sollten einander Benehmen beibringen, möglichst später auch behindertenhilfe, zum Beispiel als Blindenhunde. Man wolle sich nicht elitär gebärden, sondern statt Hochschule Niederschule heißen. In seiner von den Vögeln schweigend verfolgten Antrittsvorlesung erwähnte der Paragraf als Beispiel und Vorbild den bedeutenden Berliner Rabbiner Ernst Stein, der zunächst gelernter Kunstschmied gewesen war, und die östliche Flüchtlings-Ärztin Gaby Schmidt, die in der DDR Schweinezüchterin erst mal lernen musste. Die Neu-Akademiker der Niederschule sollten, so der Paragraf wörtlich, “weniger Vorlesungsgenießer als vielmehr praxisnahe Forscher” werden.

Ziel sei es, Eliten zu erziehen und die Frage zu klären, wieso das Genie oft nicht das erste Kind der Familie, Kinder-Re i c h t u m  also eine Genievoraussetzung ist. Wörtlich: “Mathias Claudius hatte 17 Geschwister, und sein wunderbares

`Der Mond ist aufgegangen…´ deutet den Hintergrund entstehenden Lebens an: Sich fortpflanzende Harmonie, inniges Ineinander. Der Vogel als Vorbild!”

Nachwuchssorgen gebe es bei den Mohrenkopf-Papageien nicht. Auch Abstürzeoder Abschüsse wären noch nicht zu verzeichnen Allerdings habe sich ein Mokop in den Nordberliner S-Bahn-Tunnel verflogen – doch verkehrten dort gottseidank monatelang keine Züge! Der Zoo sei für die Vögel tabu, sonst würden sich ja die Löwen ihre Mähnen  vor Wut raufen.

In Shoping-Malls oder Schmuckläden sind die Mokos als Handy-Aufpsaser erwünscht und längst begrüßt ein solcher Buntvogel in dem neuen Hotel von Frodsmreh die Gäste an der Rezeption mit “Gute Tag!” und “Moment Gäduld, bitte!”; der neu entstandene Ort ist Touristenziel geworden, wie überhaupt die hiesige recht öde Region aufzublühen beginne.

Mit Hunden haben die Mokops von Frodsmreh keinerlei Probleme, da sie die notwendigen Kommandos “Sitz!” und “Platz!” beherrschen, was die Vierbeiner auch befolgen. In jüngster Zeit werden sie sogar als Ordnungshüter und Feuerwehrvögel eingesetzt, weil Polizei und reguläre Rettungsdienste infolge ständiger Demos zweckentfremdete Dienste verrichten  müssen. Uniformierte Ordnungshüter wären zweifellos teurer.

Mohrenkops  sprechen akzentfrei deutsch, zum Beispiel “Alarm!” oder “Überfall!” Sie sind so trainiert, dass sie Einsatzkräfte vorausfliegend zum Ort des Geschehens leiten können. Völlig neu war für sie die Aufgabe, den Para-Grafen bei einem Rundfunkinterview zu vertreten. Sie mußten zum Glück nur einige wenige Worte äußern –  das Schnattern überließen sie einer Politikerin und beschränkten sich auf “unerhööört!” und “hörthört”. Man kann guten Gewissens  feststellen:  Mohrenkopfpapageien sind bezüglich der äußeren Form perfekter als  Menschen, wunderbar bunt, aber ungeschminkt und dem Himmel näher!

Stani 26.4.15

Der evolutionäre Schatz der Gesundheit und die Wut darauf

14. Mai 2015

Der Kranke, der Altgewordene,

„der Philosoph“.

 

Gerald Uhlig-Romero lädt ins Café Einstein Unter den Linden.

Nicht Entenhausen ist zu Besuch.

 „Glück ist biologisch abbaubar.“ Eckart von Hirschhausen, Berlin, 13.5.2015, im Gespräch mit Uhlig.

...unterwegs in Berlin. (Foto: sylla)

…unterwegs in Berlin. Es war ziemlich warm im Einstein Café Unter den Linden Mittwoch Abend. Rund 50 nette Gäste und Gästinnen hörten zwei Stunden zu. (Foto: sylla)

Es hätten auch Organspendeausweise ausliegen können auf den weiß gedeckten Tischen.

Lagen aber nicht aus.

Aber um Menschen und deren Auf- und Aus- und Ableben ging es.

Es lagen an meinem Tisch Flyer aus zu: www.einsteinudl.com.  Und natürlich zu der Firma, die die Flyer hergestellt hat. Und eine Dame der Firma saß dann auch neben mir. Und ihr Freund war durchaus komisch-kritisch. Jede Langeweile ist zu jedem Zeitpunkt genauso witzig tolerierbar – jeder hat auch mal Humor oder schlimmere Witze für die Gesundheit übrig.

Es könnte ja auch Ruhezeit bedeuten.

Und es ging wirklich auch um Humor! Und rote Nasen. Und diese Stiftung für heilenden Humor.

Es gab auch Tiefgänge.

Der Gesundheit wegen. Und in meinem Protokoll wurde zweimal heftig geklatscht.

(…fragt die Leute doch selbst…!!!)

 

Und Tragendes gab es dann auch:

für Bücher mit ins Krankenhaus,

in denen nicht jeder schlafen will oder kann.

 

Mancher übernachtete schon im Hotel gegenüber

und erfand die Kumpelei…, ähem, den Humor

für Missgeschicke und – für die Gesundheit.

Sooo alt ist der doch nicht. Sagen wir, Gerald Uhlig-Romero sei ein Gre/g/ck! Damit meint ein Schauspieler so eine Rolle wie bei dem Herrn der Ringe: Dieses kleine, bucklige, dem Tod gegenüber devot gewordene Wesen. Heutzutage trägt so ein Fabelwesen Hörgerät, Kunsthüfte und nimmt Psychotherapien- und die zweite Niere seiner Frau – und teilt alles prominent (total komprimiert, also verdichtet!):

 

„Waren Sie als Kind streitsüchtig?“, fragte Uhlig. (Pause)

 

„Jaaaaaa…“, sagte Hirschhausen.

 

Internetseite von Eckart von Hirschhausen, Zauberer und Quatschkopp:

http://www.hirschhausen.com/

Ein Flyer war noch von der Ausstellung „Aesthetica“, 50-Jahr-Feier digitale Kunst:

www.dam.org .

 

Gerald Uhlig-Romero gründete 1996 das Café Einstein Unter den Linden, danke auch an die ehrenwerten Gäste vom 13. Mai 2015.  (sylla)

Filmpremiere: Rainer Werner Fassbinder, Dokumentation auf Arte

20. April 2015

Am 31. Mai 2015 wäre Rainer Werner Fassbinder 70 Jahre alt geworden. Aus diesem Anlass zeigt ARTE am 27. Mai um 22.10 Uhr den Dokumentarfilm „Fassbinder“ von Annekatrin Hendel.
Wir laden Sie herzlich zur Filmpremiere ein

AM MONTAG, 27. APRIL 2015, 20.00 UHR

FASSBINDER
DOKUMENTARFILM VON ARTE/SWR/BR/WDR/RBB,
DEUTSCHLAND 2015

VOLKSBÜHNE AM ROSA-LUXEMBURG-PLATZ  
LINIENSTRASSE 227, 10178 BERLIN

Da wir über ein begrenztes Kartenkontingent verfügen, möchten wir Sie bitten
uns mitzuteilen, ob wir mit Ihnen rechnen können: Mail: presse @ arte-tv.de

Erstausstrahlung des Dokumentarfilms auf ARTE: Mittwoch, 27. Mai 2015, um 22.10 Uhr , Ausstrahlung des Dokumentarfilms im Ersten: Dienstag, 16. Juni 2015, um 22.45 Uhr

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WWW.ARTE.TV

Ausstellung in Moabit. Gregor Cürten: Beziehungsweisen

17. April 2015

Pressemitteilung

Eröffnung in den Kunstverein Tiergarten | Galerie Nord ein:

Eröffnung: Dienstag, 28. April, 19 Uhr
Begrüßung: Dr. Ralf F. Hartmann, Kunstverein Tiergarten, Einführung: Dr. Rosa von der Schulenburg, Akademie der Künste Berlin
Ausstellung: 29.4.-6.6.2015, Di-Sa, 13-19 Uhr
Im Rahmen einer retrospektiv angelegten Einzelausstellung zeigt der Kunstverein Tiergarten eine umfassende Auswahl von Gemälden und Zeichnungen des in Moabit lebenden Malers und Zeichners Gregor Cürten (*1947).

Die Arbeit des Künstlers artikuliert sich seit den frühen 1980er Jahren in dem sensiblen Grenzbereich zwischen figurativer Narration und bildanalytischem Konzept, in dessen Zentrum immer wieder die Darstellung der menschlichen Figur steht. Auf der Grundlage eines umfangreichen Archivs von Presse- und Medienbildern sowie persönlichen bzw. zufällig zusammen getragenen Fotografien entwickelt Cürten eindrückliche Bildmetaphern, die sich maßgeblich über die Repräsentation von sowohl bekannten als auch unbekannten Personen erschließen. Wie Repräsentanten verschiedener Zeiten und gesellschaftlicher Zustände stehen sich prominentes und weniger prominentes Personal gegenüber, mischen sich die Portraits distinguierter älterer Herren unter die unschuldigen Bildnisse junger Mädchen und Knaben, vermengen sich Persönlichkeiten der Zeitgeschichte mit solchen, die längst dem Vergessen anheim gefallen sind.

In dieser Gesellschaft der Gleichzeitigkeit tritt anstelle von Differenz die Analogie, erwächst aus dem scheinbar zufälligen Zusammenkommen verschiedener Akteure eine subjektive Ahnengalerie des 20. Jahrhunderts, die auf eindringliche Weise jene politischen, sozialen und kulturellen Jahrzehnte nachzeichnet, welche den Künstler zunächst in Köln und später in Berlin nachhaltig prägten.

Charakteristisch für Cürtens Zugriff auf das Bildmaterial sind seine Reduktion auf signifikante Bildausschnitte und die Fokussierung auf exemplarische Szenen, Physiognomien und Gesten. (…)
Kuratiert von Ralf F. Hartmann


Galerie Nord | Kunstverein Tiergarten

Turmstraße 75

10551 Berlin

info@kunstverein-tiergarten.de
www.kunstverein-tiergarten.de

Öffnungszeiten: Dienstag bis Samstag 13 – 19 Uhr

 

Eine Hommage an Heilbronn am Neckar

16. April 2015

Eine Hommage an Heilbronn am Neckar

Ein bisken altertümlich und ungelenk geformt, aber es kam 2002 von Herzen. Ich mochte die Zeit in Heilbronn und Umgebung (1995 bis 2004) sehr. (Franziska Sylla, überarb. 16.4.2015)

 

Heilbronn, Heilbronn, wir brauchten Dich.

Hier waren wir zu Hause.

Hochdeutsch konnten die zwar nicht,

aber schaffen tun die viel.

Und machten die mal Pause, so suchte ich sie beim Wein.

Ob im Besen, beim Hoffest oder anderen Events-

das waren die Orte, wo ich Heilbronner fand.

 

Dann hatten die Leute die Nachbarn im Arm

und stoßten gerade mit Trollinger an.

 

Heilbronn, Heilbronn, ich brauchte Dich.

Hier war ich zu Hause.

Hochdeutsch können die HN` er zwar nicht,

aber schaffen tun die viel.

Und machten die mal Pause, fand ich sie beim Wein.

 

Die redeten gern von alten Zeiten,

um mit Dir die Zukunft zu bereiten.

Rück, Fremder, an unsere Schulter ran,

hier stoßen wir mit Trollinger an.

 

Unser Fleiß hat uns schon viel gebracht.

Und nach so manchem reichen Tag

leisten wir uns eine lange Nacht.

Bei Freunden, Familie bei Gesang und schönem Wein!

 

Hier wird immer jeder Willkommen sein.

Im kleinen Heilbronn am Neckar

Hörst Du auch täglich Gemecker.

 

Das sind sie. Das gehört zu ihnen.

Wie die Berge, die Wenger und Seen, die Wälder.

Und ich kann Dir sagen: Das alles ist schön.

 

In Heilbronn war ich zu Hause.

In Heilbronn war ich Daheim.

Hier schaffte ich viel

Und machte ich Pause,

so saß ich beim Wein.

 

Die Sonne scheint noch immer über den Neckar-

Das Kilians` männle wacht über die Innenstadt.

Ein Heilbronner ist nichts ohne sein Gemecker,

die sind ein eigener Menschenschlag.

 

Schwungvoll, bodenständig und von vergnüglicher Art

und bei Festen kommen die richtig in Fahrt.

 

Sie stören sich ungern, an dem, was andere denken,

sie lassen uns selten etwas zum Schenken.

Sie wissen gerne über den Nachbarn Bescheid.

Mit welchen Freunden er sich die Zeit vertreibt?

Wer hat eben seine alte Mutter verloren,

wer ein neues Mädle oder Büble geboren?

 

Mit wohlwollendem Blick, teilen Heilbronner ihr Glück.

Dafür ist kein Weg zu steinig,

in der Not ist man sich einig.

Beim feste Feste feiern auch

  • ein traditioneller Brauch.

 

Heilbronn, Heilbronn, wir brauchen Dich.

Hier sind wir zu Hause.

Hochdeutsch können wir zwar nicht,

aber schaffen tun wir viel.

 

Und machen die mal Pause

und sind nicht zu Hause,

dann finde sie beim Wein.

Mag ich ein Heilbonner sein.

Günter Grass mit 87 Jahren verstorben

13. April 2015

Günter Grass, der Literaturnobelpreisträger und Künstler, der mit einem seiner frühesten Werke „Die Blechtrommel“ Generationen berührte und im Geschichtsgedächtnis bleiben wird, ist mit 87 Jahren verstorben.

Zwei Berühmtheiten – zwei Tragödien

13. April 2015

Albert Einstein und Thomas Mann sind an einer

“stummen” Erkrankung verstorben. Wie jetzt die

Uniklinik Düsseldorf berichtet:

An einem Aortenaneurysma, im selben Jahr: 1955.

Einstein war 76,  der Dichter Mann 80.

Diagnose: Riss der Hauptschlagader.

An der Uni-Klinik Düsseldorf wurde nun ein

Aortenzentrum gegründet. Berlin ist bereits mit

dem Deutschen Herzzentrum gut medizinisch aufgestellt.

 

Stani 12.4.15

Konzert der Cantorei der Reformationskirche Berlin-Moabit

9. April 2015

Pressemitteilung, Cantorei Reformationskirche Moabit-Berlin

Bitte vormerken / Save the Date

Klänge des Nordens
Chor- und Orgelkompositionen aus dem Baltikum, Skandinavien und England
Konzert der Cantorei der Reformationskirche Berlin-Moabit
unter Leitung von Johannes Sandner.
Orgel: Arno Schneider

Termin: Sonnabend, 27. Juni 2015, 20:00 Uhr
Ort: Reformationskirche Berlin-Moabit, Wiclefstraße 35, 10553 Berlin
Eintritt 9€, ermäßigt 6€

Die baltischen Länder, Skandinavien und England bieten einen unerschöpflichen Reichtum an Klängen, Stilen und Sprachen. Daraus hat die Cantorei der Reformationskirche ein besonderes Programm zusammengestellt.  Sie singt Werke bekannter und weniger bekannter Komponisten aus diesen faszinierenden musikalischen Gegenden. Darunter Kompositionen der Esten Arvo Pärt (*1935), Rudolf Tobias (1873-1918) und Urmas Sisask (*1960), des Norwegers Knut Nystedt (1915-2014), des Schweden Waldemar Åhlén (1894-1982) sowie des Engländers Benjamin Britten (1913-1976).

Mit diesem Programm geht die Cantorei der Reformationskirche auch vom 15. bis zum 19. Juli 2015 auf eine Ostseetournee mit Auftritten
in Barth, Altenkirchen/Rügen und Greifswald.

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Ansprechpartnerin: Christiane Seiler, Büro: +49 30 2509 1314, Mobil: +49 1573 1802 123, Web: www.seileraudio.de