Archive für die ‘Kunst / Kultur’ Kategorie

Stani´s Kommentar: Christen – Allzu bescheiden!

27. Oktober 2015

Christen üben Bedeutungs-Verzicht,

dabei ist ihr Wort von Gewicht.

Aber wo sind ihre Appelle und Aktionen,

die ein Aufhorchen lohnen?

Wo ist die Mitmach-Mall?

Es gibt nur die Shopping-Mall,

wo sind die Betenden versammelt?

Kirchen sind meist verrammelt.

Wo ist der Demo-Ort

gegen Völkermord?

Gegen Islam kein Bischofswort!

Überhaupt: Bonhoeffers sind rar!

Ein bitteres Psalm-Wort ist wohl wahr:

„Der Mensch, der in Pracht lebt und doch ohne Einsicht ist,

er gleicht dem Vieh, das umgebracht wird“ (Ps.49,21).

Das weltweite Christentum

bekleckert sich nicht mit Ruhm.

Man hilft weit und breit,

aber es ist eine Minderheit.

 

Stani 27.10.15

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Stani`s Zoten: Navid Kermani !?

22. Oktober 2015

Sind wir gewappnet?

Friedenspreis-Träger Kermani hat Kluges gesagt,

aber er hat es nicht wirklich gewagt,

die Urheber des Unheils zu nennen,

warum HUNDERTTAUSENDE um ihr Leben rennen.

Wer sind die Hintermänner und Hinterfrauen,

an die wir uns alle nicht herantrauen?!

Bin Laden gibt es nicht mehr.

Inzwischen bedroht uns ein Killer-Heer,

und islamische Sadisten zerstören unsere Kultur –

5 vor 12 zeigt die Schicksals-Uhr!

Wann kommt Big Ben an die Reihe?

Oder des Heligen Roms Entweihe?

Wer hält die ABC-Waffen unter Verschluss?

Und wäre nicht bald Bunker-Bauen ein Muss?

Wir wollen gern weiterhin Flüchtlinge erfreuen,

auf dass wir es nicht bereuen:

Es mögen alle, die kommen Gutmenschen sein,

aber vielleicht sind es manche nur zum Schein.

Also genaue Kontrollen!

Auch wenn es manche nicht wollen.

Demokratie

heißt auch Bürokratie!

 

Stani 21.10.15

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August der Schaefer. Wölfe mitten im Mai

15. Oktober 2015

August, der Schäfer, hat Wölfe gehört, (von Franz-Josef Degenhardt)
Wölfe mitten im Mai
– zwar nur zwei –
doch der Schäfer, der schwört,
sie hätten zusammen das Fraßlied geheult,
das aus früherer Zeit,
und er schreit,
und sein Hut ist verbeult.
Schreit: „Rasch, holt die Sensen, sonst ist es zu spät.
Schlagt sie tot, noch ehe der Hahn dreimal kräht.“
Doch wer hört schon auf einen alten Hut
und ist auf der Hut – und ist auf der Hut.

Immer wieder bewegend: Das Lied von Degenhardt, hier der Text, hier das Lied zu hören.

 

Es ist kein Kampflied, aber sicher voller Tapferkeit. (Bemerkung Sylla)

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Stani`s Kommentar: Die Große deutsche Metamorphose

13. Oktober 2015

Mose

Ein kleines Aber

Die Große deutsche Metamorphose:

Man realisiert die Gebote von Mose!

Verfolgte schützen,

anderen nützen (2.Mose 12).

Aber es gibt schon immer

die beklagenswerten Zimmer

voll anonymer deutscher Not:

Mit Leiden ohne Lindern,

elternlosen Kindern

und Alterseinsamkeit.

Hier wäre Hilfe oft nicht weit –

Germany ist  j e d e r z e i t!

 

Stani 13.10.15

 

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Weibermachosprüche. Heute: Hundegelaber und ich an die Berliner Mauer erinnert

13. Oktober 2015

Kommentar Sylla

Der Hund bekam unter mir oder Dir nie Wunden. Obwohl wir viele Wagnisse eingegangen sind. Viele Kilometer gefahren und geschwommen sind. Alle drei. Die anderen können das nicht. Ich darf zwar mal drei Wochen alleine weg, aber der Hund ist voller Wunden bei dem Hundesitter bei jeder Probewoche. Allet Mist, oder allet so wie es sein soll.

Naja.

Heute gibt es noch eine andere Überraschung! Und die heißt nicht, ich laufe nur an Deinem Briefkasten vorbei. Der sowieso zu betoniert ist. Wie an der Mauer, über die Du nicht hinweg kamst. Damals. Das tut mir sehr leid. Du Mauerpoet. Ich hätte das genauso gemacht. Ich hatte nur ´ne Ahnung mehr. Nur eine Ahnung mehr. Und die Mauer stand offen, als ich wirklich raus sollte aus Berlin. Vorher an den Grenzen. Lange Zeremonien. Mit Familie. Zu Familien. Durch Grauzonen. An Grenzzäunen. Vor mir. Hinter mir, rechts und links. Ich bin Wessitusse. Ich konnte dann weg und ohne Mauergefängnis. Beim Mauerfall. Vor dem Mauer-Nieder-Laufen/-Treten, Überschreiten.

An Leitern daran nicht mehr Gescheiterten. So bin ich gegangen. Später erst getreten, geschlagen, nieder getrampelt. Kam alles erst später. War wohl vorher zu schön. Der hinüber gelieferte Kaffee, die politischen Ideen. Die Jeans, die Stickarbeiten, das Kaninchen. Vor Ort gegessen oder als Fell hinüber getragen. Von der Mutter- Die Böse. Von Ost das Fleisch- von West der Pelz. Alles vorbei.

So lange schon blicken die offenen Wunden durch die freien Zäune nach Deutschland hinein oder heraus.

Manche Überbleibende wandern noch immer. Es tut mir Leid.

Ich verstehe Deine Chaos-Liebe. Ich liebe das Geschichtliche.

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Stani`s Kommentar zum Deutschlandimage: Kurze Beine

29. September 2015

„Ein Titel muss her,

sonst bin ich nicht wer!“

Eitelkeit ist recht verbreitet –

selbst wenn man Ministerien leitet.

Zwar halten sich die Deutschen für seriös,

aber es gibt nun mal Umstände, die sind bös‘.

Und Leute wie von Guttenberg und Winterkorn,

sie scheuen keinen Zorn.

Aber sie schädigen den guten Ruf,

den sich der Deutsche mal schuf.

Und „falsche Wege sind dem HERRN ein Greuel“.

(Sprüche 11,1)

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Stani`s Kommentar zur Flüchlingsproblematik: Es droht ein Pyrrhus-Sieg

22. September 2015

Germany ist das Zauberwort –

für die Flüchtlinge d e r Rettungsort.

Viele Freiwillige helfen,

fast unmerklich wie die Elfen.

Und mit Herz und Händen

gibt es Spenden.

In aller Welt wird Deutschland gelobt,

während in Syrien der Krieg weiter tobt.

Aber die Hilfsaktionen

kosten kostbare Millionen.

Und es ist kein Ende der Not in Sicht.

Es sei denn, es kommt das Jüngste Gericht.

König Pyrrhus allerdings warnte schon früh

vor vergeblicher Liebesmüh’:

„Noch so ein Erfolg, und wir sind verloren!“

Und so hat man einen teuer erkauften Sieg

zum Pyrrhus-Sieg erkoren.

Geschichte ist immer gegenwärtig,

und manchmal widerwärtig.

 

Stani 22.9.15

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Lokales. Improvisationstheater Kufa – Berlin Moabit

20. September 2015

In der Kufa war ich heute. Kulturfabrik – Moabit-Berlin, Lehrter Straße. Elisabeth-Ursula Breitbach, die Schuhpädagogin, hatte die Eingangsrede und den ersten Gesang gemacht! …., ich war zu spät, die begannen pünktlich. Sie freute sich trotzdem. Matthias, der Steinkünstler, war dabei und die Veranstaltung war kleiner, sagte der Veranstalter. Ich fand das Publikum super (über 25 auf j.F. und ich! mit Willy – zwei Stücke lang). Die mir ans Ohr gegangenen Interpreten waren O.K. Die Gitarristin, die sich neben Willy einspielte, war aufgeregt. Nicht wegen Willy. (sylla)

 

 

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