Archive für die ‘Gesellschaft’ Kategorie

Todesfall: Professor Jürgen Wolters plötzlich verstorben

26. November 2015

Meldung

Der international renommierte FU- Wirtschaftswissenschafter Professor Dr. Jürgen Wolters

(Jahrgang 1940)  ist plötzlich in Berlin verstorben . Er war noch am heutigen Tage sportlich aktiv

und kürzlich erst dienstlich in China. Wolters stammte aus Stuttgart. (Stanienda)

Europa-Staatsminister Michael Roth bei der Herbsttagung der Landessynode

25. November 2015

Ein Kirchenlied:

„Gib Frieden, Herr, wir bitten!

Die Erde wartet sehr.

Es wird so viel gelitten,

die Furcht wächst mehr und mehr.

Die Horizonte grollen,

der Glaube spinnt sich ein.

Hilf, wenn wir weichen wollen,

und lass uns nicht allein.“

Pressemitteilung

„Angesichts der furchtbaren Anschläge von Paris kommt mir diese Strophe des bekannten Kirchenlieds „Gib Frieden, Herr, gib Frieden“ in den Sinn.

Der Massenmord in der französischen Hauptstadt hat uns abermals vor Augen geführt: Die Krisen und Konflikte dieser Welt sind nicht nur näher an uns herangerückt. Nun sind Terror, Gewalt und Zerstörung auch im Herzen Europas angekommen. Und auch mit Blick auf die Flüchtlingskrise spüren wir: Es geht uns alle an, was derzeit in Syrien, Irak, Afghanistan, Somalia oder Eritrea geschieht. Weil es uns früher oder später auch hier in Europa selbst betrifft – nicht nur virtuell, sondern ganz konkret.

Es ist eine Illusion, zu glauben, dass wir uns durch Mauern und Zäune von den Problemen in anderen Teilen der Welt abschotten könnten. Denn Terror und Flüchtlingsbewegungen machen nicht an nationalen Grenzen halt, sie bahnen sich ihren Weg – bis vor unsere Haustür, bis wir sie nicht länger ignorieren können.“

(Europa-Staatsminister Michael Roth bei der Herbsttagung der Landessynode der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck im Kloster Haydau in Morschen)

(…)

Die ganze Rede lesen Sie beim Auswärtigen Amt.

 „Machbares“ Sterben: Kehren Medizinmann und Medizinfrau zurück? 

10. September 2015

Pressemitteilung FernUniversität 

Palliativ- und Sterbehilfegesetz

Am 21. September sollen die parlamentarischen Anhörungen zum Palliativ-Gesetz und zu den verschiedenen Vorschlägen für ein Sterbehilfegesetz beginnen. Für Anfang November ist die Verabschiedung beider Gesetze im Bundestag geplant. Im Zentrum der öffentlichen Diskussion stehen vor allem der freie Wille der einzelnen Patientin und des einzelnen Patienten, das selbstbestimmte Sterben und die Würde des Menschen. Aber geht es wirklich immer nur darum? Spielen nicht auch ganz andere (Hinter-)Gründe wirklich entscheidende Rollen? Eine veränderte Einstellung von Gesellschaft und Staat zum Leben und damit zum Sterben?

In den Diskussionen zu Palliativ- und Sterbehilfegesetz haben freier Wille, Würde und Selbstbestimmung der Patientinnen und Patienten zentrale Bedeutung. Doch es gibt weitere, weniger gerne genannte Beweggründe. Es geht auch um das Bild von Ärztin und Arzt, das Selbstverständnis von Kliniken und Pflegeinrichtungen. Und um die Fundamentalnorm „Du sollst nicht töten!“

Zwei Philosophen des Lehrgebiets „Praktische Philosophie: Ethik, Recht, Ökonomie“ der FernUniversität in Hagen, Prof. Dr. Thomas Sören Hoffmann und Dr. Marcus Knaup, haben sich mit den ethischen Aspekten befasst. Würdevolles Sterben heißt für sie: „Man muss an der Hand eines anderen Menschen sterben. Nicht durch sie! Sterbehilfe wird so zum Sterbebeistand.“ Im Hinblick auf „Du sollst nicht töten“ erläutert Prof. Thomas S. Hoffmann: „Die deutschen Hospize sind vorbildlich, sie müssen weiter gestärkt werden. Dafür muss die Norm jedoch lauten: Nicht sterben helfen! Wird jedoch die Unterstützung beim Selbstmord zur Norm, wird der Boden für Hospize dünner.“ Noch besser sei natürlich der Sterbebeistand in der Familie, ist er sich mit Dr. Marcus Knaup einig.

Letztendlich heißt das: Rückbesinnung auf Hippokrates. Die Geschichte von Ärztin und Arzt, wie wir sie heute kennen, begann mit seinem Eid, der das Töten eines Menschen und die Hilfe beim Selbstmord ausdrücklich verneint. (…) „Wollen wir wirklich, dass der Medizinmann – im weißen Kittel – wiederkommt?“

(…) „Was bedeutet der Suizid für die Gesellschaft? Kann sie ihn verwalten?“ Dementsprechend werden Leben und Sterben von ihr immer weniger Menschen als „gegeben“, als „Schicksal“ hingenommen, sondern als etwas „Machbares“ angesehen, so Knaup: „Leben und Sterben müssten aber wieder als Aufgabe angenommen werden.“ (…) Hinsichtlich des Gesetzgebungsverfahrens spricht Hoffmann vom Versuch der Politik, das Sterben zur gesellschaftlichen Funktion zu machen. Der Staat maße sich immer mehr Kompetenzen über die Menschen an: „Alles muss in geregelten Bahnen verlaufen, von der Zeugung bis zur Bahre.“ Die Gesetzgebung gebe jedoch keine inhaltliche Norm vor, sondern passe sie an die gesellschaftliche Entwicklung an.

Deutsche helfen mehr als andere Europäer

30. August 2015

Medienberichten zu Folge, seien die Deutschen besonders hilfsbereit und engagieren sich ehrenamtlich stärker als andere europäische Staaten bei der Flüchtlingsunterbringung und Betreuung.

Hier gibt es mehr Informationen, wie Sie helfen können: http://www.proasyl.de/

Stani´s Kommentar zu Flüchtlingsdramen: Hautnah

30. August 2015

Deutsche müssen Grausames per Fernsehen inszenieren,

aber fragten sie mal Flüchtlinge in ihren Quartieren!

Die haben Angst und Grausames hautnah erlebt

und wünschen bestimmt, dass es uns nicht auch mal so ergeht!

Die Entwicklung ist unberechenbar geworden:

die Grenzen sind ringsum gefallen, auch fürs Morden.

 

Stani 30.8.15

Stani´s Kommentar: Heillos

20. August 2015

Es wird wieder gehasst:

Anwohner brüllen Richtung Knast,

„Hängt das Schwein!“, „Du Ratte!“.

Dabei trug Annelis Mörder Krawatte.

Andere sagen: Nicht der Täter ist schuld,

sondern die Gesellschaft, der Krimi-Kult!

Was nutze uns ein Strafprozess –

das Schlimme sei der Gewöhnungsprozess!

Kriminalität sei tägliche Fernseh-Realität!

Wie erklären wir das Böse den Kindern,

vor allem, wie können wir nun Kummer lindern?

Da ist endlich die Kirche gefordert.

Die Politik ist längst überfordert!

 

Stani 20.8.15

Kommentar: Europa ist toll

17. Juni 2015

Auf den Gassen aufgeschnappt: „Ich finde das so toll, dass ich im Fernsehen gesehen habe, dass der österreichische Kanzler mit dem Tsipras spricht. Das ist Europa!“

FIFAneu. Nach siebzehn Jahren und vier Tagen nach der fünften Wiederwahl: Blatter trat heute zurück!

3. Juni 2015