Archive für die ‘StreitBar’ Kategorie

Franzis Weibermachosprüche: Mutter unsere im Himmel

15. November 2015

Mutter unsere im Himmel,

schenke uns täglich

das Brot, das wir brauchen

und vergib uns unsere

Dummheiten.

Ähem, Gemeinheiten,

ähem, Gewalttaten.

Mutter, unsere im Himmel,

verzeihe mir,

wenn ich den „Vater“ zu sehr anhimmelte.

Denn Dein ist das Reich

und die Herrlichkeit

auf dieser Erde.

Erhalte uns das Brot,

das Wasser

und die Neugier,

eben, was wir so brauchen.

In Ewigkeit.

 

Stani`s Kommentar: Die Große deutsche Metamorphose

13. Oktober 2015

Mose

Ein kleines Aber

Die Große deutsche Metamorphose:

Man realisiert die Gebote von Mose!

Verfolgte schützen,

anderen nützen (2.Mose 12).

Aber es gibt schon immer

die beklagenswerten Zimmer

voll anonymer deutscher Not:

Mit Leiden ohne Lindern,

elternlosen Kindern

und Alterseinsamkeit.

Hier wäre Hilfe oft nicht weit –

Germany ist  j e d e r z e i t!

 

Stani 13.10.15

 

Weibermachosprüche. Heute: Hundegelaber und ich an die Berliner Mauer erinnert

13. Oktober 2015

Kommentar Sylla

Der Hund bekam unter mir oder Dir nie Wunden. Obwohl wir viele Wagnisse eingegangen sind. Viele Kilometer gefahren und geschwommen sind. Alle drei. Die anderen können das nicht. Ich darf zwar mal drei Wochen alleine weg, aber der Hund ist voller Wunden bei dem Hundesitter bei jeder Probewoche. Allet Mist, oder allet so wie es sein soll.

Naja.

Heute gibt es noch eine andere Überraschung! Und die heißt nicht, ich laufe nur an Deinem Briefkasten vorbei. Der sowieso zu betoniert ist. Wie an der Mauer, über die Du nicht hinweg kamst. Damals. Das tut mir sehr leid. Du Mauerpoet. Ich hätte das genauso gemacht. Ich hatte nur ´ne Ahnung mehr. Nur eine Ahnung mehr. Und die Mauer stand offen, als ich wirklich raus sollte aus Berlin. Vorher an den Grenzen. Lange Zeremonien. Mit Familie. Zu Familien. Durch Grauzonen. An Grenzzäunen. Vor mir. Hinter mir, rechts und links. Ich bin Wessitusse. Ich konnte dann weg und ohne Mauergefängnis. Beim Mauerfall. Vor dem Mauer-Nieder-Laufen/-Treten, Überschreiten.

An Leitern daran nicht mehr Gescheiterten. So bin ich gegangen. Später erst getreten, geschlagen, nieder getrampelt. Kam alles erst später. War wohl vorher zu schön. Der hinüber gelieferte Kaffee, die politischen Ideen. Die Jeans, die Stickarbeiten, das Kaninchen. Vor Ort gegessen oder als Fell hinüber getragen. Von der Mutter- Die Böse. Von Ost das Fleisch- von West der Pelz. Alles vorbei.

So lange schon blicken die offenen Wunden durch die freien Zäune nach Deutschland hinein oder heraus.

Manche Überbleibende wandern noch immer. Es tut mir Leid.

Ich verstehe Deine Chaos-Liebe. Ich liebe das Geschichtliche.

Anhoerung zur Sterbebegleitung im Deutschen Bundestag, Rechtsausschuss

23. September 2015

Kroatien – Deutschland: Flüchtlingsstrom an den Aussengrenzen von Europa koordinieren

19. September 2015

Pressemitteilung

Bundeskanzlerin Angela Merkel und der Ministerpräsident der Republik Kroatien, Zoran Milanović, haben in einem Telefonat über die aktuelle Flüchtlingssituation in Kroatien gesprochen.

Der Ministerpräsident berichtete der Bundeskanzlerin über die Anstrengungen Kroatiens, bei der Bewältigung der Situation seinen Verpflichtungen vollständig nachzukommen und dabei zu gewährleisten, dass alle Flüchtlinge weiterhin menschenwürdig behandelt werden.

Die Bundeskanzlerin und der Ministerpräsident stimmten überein, dass das Problem an den Außengrenzen der Europäischen Union gelöst werden müsse.

www.bundesregierung.de

 

Hundegeschichten. Seit Willy in mein Leben kam… und die HundesitterInnen

21. August 2015
Ich bin ja nicht humorfrei..... . Endlich weiß ich, was ich da für einen Hund seit dreieinhalb Jahren habe! Schon mal jemand das Buch gelesen von John Grogan oder den Kinofilm "Marley & Ich gesehen? Hier ist Willy mal müde. Das kann durchaus nach 50 Km am Rad laufen sein und zwei Stunden Schwimmen oder nach Platzwartarbeit von 18 Stunden..... Selbst wenn er schläft, paßt er noch auf und schlägt knurrend oder bellend an - 24 Stunden lang. Es gint keinen Tag, an dem Willy keinen Blödsinn macht zusätzlich. Wie gesagt, schon mal das Buch gelesen "Marley & Ich? (Foto: sylla)

Immer geht es um den Hund. Ich bin ja nicht humorfrei….. . Oder ohne Ausdauer… . Endlich weiß ich, was ich da für einen Hund seit fast vier Jahren habe! Schon mal jemand das Buch gelesen von John Grogan oder den Kinofilm „Mein Hund Marley & Ich“ gesehen? Hier ist Willy mal müde. Das kann durchaus nach 50 Km am Rad laufen sein und zwei Stunden schwimmen ohne Pausen zu machen. Oder nach Platzwartarbeit von 18 Stunden….. Selbst wenn er schläft, paßt er noch auf und schlägt knurrend oder bellend an – 24 Stunden lang. Willy beherrscht mein Leben. Hundesitter geben auf… . Es gibt keinen Tag, an dem Willy keinen Blödsinn macht zusätzlich. Wie gesagt, schon mal das Buch gelesen „Mein Hund Marley & Ich“? Das ist Hund Willy. Möbel frißt er zwar nicht wie Marley und er kann alleine zu Hause sein, er ist kuschelsüchtig, auch Kinder sind kein Problem und nie kam ein anderer Mensch oder anderer Hund zu Schaden, aber…. seine Schauspiele wirken und erfordern wegen des sozialen Umfeldes die ganze Jetzt-Kraft. Wenn er angegriffen wird, wie von einer agressiven weißen Schäferhündin, beißt er sich im Maul fest, ohne Wunden zu bereiten. Die Hunde rollen dann über den Boden – spontan ist es dann eine Sandpfütze – und die Hündin  kann nicht an seine Gurgel. Ein klasse Hund. Ein Dackel eines betrunkenen Bankdauerbesucherpaares im kleinen Otto-Park, Berlin-Moabit, bellt ihn an, er saugt sich an dessen Ohr fest und nuckelt daran wie an seiner Kuscheldecke. Ergebnis: Eine schreiende Dackelbesitzerin, ich und andere wollen Hunde auseinanderbringen, Willy lutscht sich noch fester – zehn Polizisten, die sich nicht an mich und den Hund trauen, Veterenäramt, noch mehr Verwaltungskram für den Hund. Hund ist O.K. sagte die Ärztin. Dackel hat ein prima Ohr, mein Hund hat Bissverletzungen und ich an den Händen. Im Kiez belehre ich die aufgekommenden Zuhörer und Zuschauer später beim Wiedertreffen: Nein, Willy hat kein Kind angegriffen, Nein, der Dackel ist O.K. . Die Besitzer meldeten sich auch nicht mehr beim Amt. Aber dass die Besitzerin wie verrückt schrie: Der Hund muss erschossen werden, ruft die Polizei! Und sagte, als bewaffnete Polizisten kamen, sie nehme gleich die Waffe von dem Polizisten, obwohl ich dann blutend von den sechs gehalfterten Polizisten und drei Ungehalfterten meinen Ausweis wieder bekam – zwei Meter vor mir abgelegt….. . Das erzähle ich. Das Pärchen mit dem Dackel sitzt nicht mehr täglich auf dieser Bank im Park. (Was ich vorher gar nicht wußte – Kiezgespräche im Nachhinein). Willy ist das eigensinnigste, liebherzigste, temperamentvollste, rücksichtsloseste, unbelehrbarste Geschöpf, was ich je erlebt habe. Und ich habe viele ähnliche Geschöpfe im Leben. Aber er übertrifft sie alle – und überfordert mich restlos. Aber wie gesagt, ich bin nicht humorfrei und suche weiter nach dem Aufgabengebiet, welches zu ihm paßt. Vielleicht auf einem Werkstattplatz für Autos aufpassen oder als Securitiy-Hund jemanden glücklich machen? (Text/Foto: sylla)

Hausverbot für FDP Lichtenberg im Flüchtlingsheim

20. August 2015

Pressemitteilung

Berlin-Lichtenberg, 19. August 2015

Am Mittwochabend (19. August 2015) wurde zwei Mitgliedern des Vorstands der FDP Lichtenberg für das neue Flüchtlingsheim in Karlshorst Hausverbot erteilt. Zwei weitere Begleiter wurden ebenfalls vom Gelände verwiesen.

Maria Hinz, Beisitzerin im Vorstand der FDP Lichtenberg, kommentierte den Vorfall so: „Ich finde es traurig, dass man wie eine Kriminelle behandelt wird, obwohl man einfach nur helfen möchte.“

Vom DRK, dem Betreiber der Notunterkunft, wurde das Hausverbot mit einer Pressemitteilung der FDP Lichtenberg begründet, in der das DRK „denunziert“ worden sei und die „völlig falsche Behauptungen“ aufgestellt hätte.

Die Pressemitteilung der FDP Lichtenberg vom 18. August hat die Leistungen bei der Inbetriebnahme der Notunterkunft von DRK, THW und den vielen freiwilligen Helfern jedoch nicht kritisiert, sondern als „tatkräftig“ und „unermüdlich“ gewürdigt.[1] Von den politisch Verantwortlichen im Berliner Senat wurde gefordert, dass die Unterbringung von Flüchtlingen geordnet ablaufen kann. Dazu gehört Zeit für die notwendige Vorbereitung und die Finanzierung von ausreichend Personal, um alle fundamental wichtigen Aufgaben erledigen zu können.

Die FDP Lichtenberg verlangt deshalb, dass nicht erst unter hohem Zeitdruck Notunterkünfte in Betrieb genommen werden, wenn die Flüchtlinge bereits obdachlos vor dem LaGeSo kampieren, sondern dass stets eine Kapazität für 500 Flüchtlinge als Puffer geschaffen wird. Sofort, wenn dieser Puffer in Anspruch genommen wird, muss ein neuer Puffer geschaffen werden. Die Flüchtlinge vor Krieg und Terror haben in Berlin Anspruch auf eine geordnete Unterbringung.

Dass die FDP Lichtenberg aufgetretene Probleme öffentlich macht und für kommende Notunterkünfte vom Senat eine Vorsorge fordert, rechtfertigt nicht, den gesamten Vorstand mit einem Hausverbot zu belegen. Der Vorsitzende der FDP Lichtenberg, Rico Apitz, kommentiert: „Das ist zum einen ein unprofessioneller Umgang mit Kritik – ganz egal, ob sie als berechtigt oder unberechtigt wahrgenommen wird – und zum anderen schadet es den Flüchtlingen, die jede Unterstützung brauchen können. Sowohl die Umsetzung unserer politischen Forderungen als auch unsere vom DRK zurückgewiesenen Sach- und Zeitspenden würden den Hilfesuchenden zu Gute kommen.“

Auf der Homepage der FDP Lichtenberg finden Sie eine ausführliche Beschreibung der Vorgänge und Hintergründe: http://www.fdp-lichtenberg.de/hausverbot-fuer-fdp-lichtenberg-im-fluechtlingsheim/

Ansprechpartner: Rico Apitz
Oberseestr. 62, 13053 Berlin
Telefon: +49 175 85 75 838 / +49 30 975 87 91
Fax: +49 30 22 1978 25
E-Mail: rico.apitz@fdp-lichtenberg.de

 

[1] siehe http://www.fdp-lichtenberg.de/fluechtlinge-geordnet-unterbringen/

NSA und mein unfertiger Artikel

13. Mai 2015

Kommentar

WikiLeaks muss klauen, MedienModul Demokratie Spiegel (und nicht nur wir) war vor Ort. (sylla)