Archive für die ‘Moabit’ Kategorie

Weibermachosprüche: Flüchtlinge, habt Respekt vor den Frauen

24. Oktober 2015

Ohne die Frauen in Deutschland wäre Deutschland nicht in der Lage die Flüchtlingsaufnahmen überhaupt anzunehmen und zu bewältigen wie es aktuell möglich und nötig ist. Habt Respekt vor den Frauen! In den Lagern, auf den Straßen und im Geiste. Habt Respekt. Unsere Mütter haben das Land hier mit aufgebaut. Wir haben nicht die Kriege angezettelt oder durchgezogen. Auch nicht bei Euch! Habt Respekt vor den Frauen. Ihr seid Willkommen- auch beim Aufbauen.

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12. Oktober 2015

 

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Ich spiele nicht, außer Schach. Bin ja kein Kind mehr. So mit Gummitwist, Murmeln, Versteck- und später Sportspielen. Ach, Ja? Guck mal hier: UrbaneSpiele, bald auch ganz analog, beim Spielen.

 

 

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NACHTKOMMENTAR. Sylla zum Ehrenamt.

1. Oktober 2015

Helmut hat sich ehrenamtlich beworben, Martin hat sich ehrenamtlich beworben für Sprachkurse oder Begleitungen zu Verwaltungen oder zur familiären Betreuung.

Tiefenpsychologisch ist auch Thomas sehr sensibel. Der war früher mal Kinderarzt. Heute noch an den Seelen-Nottelefonen in Berlin tätig. Aber gemütlich. Wir sind schon älter. Die anderen auch. Auch die Migranten/- organisationen. Essen halt nicht alle das gleiche Gemüse oder Fleisch. Das merkt man sich ja dann. Für die nächste Begegnung.

Ich war heute mal wieder bei der LageSo-Geschichte Richtung Poststadion unterwegs in Berlin-Moabit. Also, wenn eine Familie gemütlich am Bordstein sitzen kann … (sie mit weiß-gepunktetem Kopftuch mit Grundton rot, etwas pummelig, die Hände gerne ineinander haltend. Ihr Mann im weißen Kapuzenpullover schützt auch das Mädchen und den Jungen zwischen ihnen.)

Der Junge will auch beschützen. Der Mann setzt seine Familie in Bewegung.

Ich muss weiter. Ich machte eine Skizze,

Und die Polizei ist immer noch eine Stunde später gemütlich. Zwischendurch in mal Ruhe isst das Team auch mal was. Dann ist Frieden. Auch im Einsatz

Franziska Sylla


Redaktion Gotzkowskystraße 29
10555 Berlin
Inh. Franziska Sylla, Tel.-Mobil: 01520 6 999 000
Internetzeitung: www.demokratie-spiegel.de
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Lokales. Improvisationstheater Kufa – Berlin Moabit

20. September 2015

In der Kufa war ich heute. Kulturfabrik – Moabit-Berlin, Lehrter Straße. Elisabeth-Ursula Breitbach, die Schuhpädagogin, hatte die Eingangsrede und den ersten Gesang gemacht! …., ich war zu spät, die begannen pünktlich. Sie freute sich trotzdem. Matthias, der Steinkünstler, war dabei und die Veranstaltung war kleiner, sagte der Veranstalter. Ich fand das Publikum super (über 25 auf j.F. und ich! mit Willy – zwei Stücke lang). Die mir ans Ohr gegangenen Interpreten waren O.K. Die Gitarristin, die sich neben Willy einspielte, war aufgeregt. Nicht wegen Willy. (sylla)

 

 

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Natürlich kann ich Joga – aber die Stille ist noch besser als der Schmerz auf dem Weg zur Stille

18. September 2015

Auch in Moabit-Berlin. Aber das ist selten. Hier ein Hund in Jogi-Pose. Zu Hause gibt es Stille.

Hund Wilhelm kann doch Joga. (Foto: 2012, sylla)

Hund Wilhelm kann doch Joga. (Foto: 2012, sylla)

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Kommentare Sylla: Zahnspangen und Beissschienen und Sommerpausen

11. September 2015

Die Geschichte mit den orthopädischen Einlagen kommt ein anderes Mal.

Und gestern fand ich im Keller die rote Plastikdose wieder, erste oder zweite Zahnspangendose für Doppelzahnspange als 14-Jährige. Heißt Ober- und Unterkiefenspange –  jahrelang. Allerdings passte da nicht das nächtliche Kieferkorrekturteil hinein, einige Zeit getragen – mit Zement an den hintersten Backenzähnen mit Metallschlaufen und Maulgummi! Im Ernst, so war die Technik damals. Im Kieferkorrekturbereich. Lange her.

Dafür heute meine dritte Beissschiene erhalten. Ich bin 44 Jahre alt – also so innerhalb von dreißig Jahren 22 Mal umgezogen…. – seit dem 14 Lebensjahr Eigen-Zähne-Kauerin. Da ist die dritte Beissschiene günstig. In blauer schmaler Plastikdose. Auf der ersten Zahnspangendose klebt ein etwas verblastes Pferdchen. Wie in einem Geburtstagsbrieflein im Keller wieder gefunden – ein Gruß aus altmodischen Sommerbildchen an die geburtsagshabene Mutter. Wahrscheinlich muss man die mit Spucke aufkleben. Die Bilder habe ich also noch behalten.

Die Sommerwiese mit Tieren in Einzelbildchen handgemalt sehen zu bezaubernd aus.

 

 

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Flüchtlinge Berlin Moabit hilft! in der LaGeSo, Turmstraße 21

24. August 2015

Heute war der Verein Moabit Hilft! jedenfalls noch vor Ort, entgegen der Pressemitteilung vom 22. August 2015: „Moabit hilft“ stellt mit sofortiger Wirkung alle koordinierenden Tätigkeiten ein und übergibt diese an die verantwortlichen Hauptamtlichen.

Diese setzen sich aus LaGeSo, Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales, Johanniter, Caritas, der Berliner Immobilien Gesellschaft (BIM) und der Ärztekammer als temporärer Unterstützer zusammen.

Der Demokratie Spiegel war heute das zweite Mal vor Ort. Diana Henniges, Koordinatorin von Moabit Hilft!, sucht Hände ringend nach Unterkünften für Flüchtlinge, weil unter anderem die Hostels keine mehr aufnehmen wollen. Die von dem Senat Berlin ausgestellten Gutscheine haben die Hostels noch nicht bezahlt bekommen. Es wird daher stark nachgefragt, ob weitere Wohnungen oder geeignete Räumlichkeiten von privater Seite bereit gestellt werden können.

Henniges gute Nachricht heute war, das Deutsche Rote Kreuz sei auf das Gelände der LaGeSo gekommen. Auf dem Gelände werden bereits Deutschkurse angeboten – steht auf arabisch und deutsch auf einer Tafel mit Pfeil in eines der vielen Gebäude auf dem Gelände.

In der heutigen Regierungspressekonferenz (RPK) wurde erneut betont, dass die Flüchtlingswelle von den Kommunen, den Ländern und dem Bund noch stärker gemeinsam gestemmt werden soll. Natürlich sprach der Regierungssprecher Steffen Seibert (parteilos) davon, dass alles Engagements zur erfolgreichen Bewältigung der Notlagen und Integration möglicher bleibender Flüchtlinge führen wird.

Wie konkret der Bund das Land Berlin beispielsweise unterstützen kann, könne Seibert weder zur Finanzierung, noch zum Personal sagen, die nächste Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) zu diesen heißen Themen erfolgt erst im September. Es sei noch nicht klar, wie Privatunterkünfte einzelner Bundesländer für die Notleidenden bezahlt werden sollen.

Auf Journalistenanfrage bestätigte Seibert, Kanzlerin Angela Merkel (CDU) sei noch nicht in einem Flüchtlingslager gewesen, anders als der Vizekanzler und Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD), der im sächsischen Heidenau heute vor Ort war – ein weiteres Flüchtlingsheim, welches rassistischen Angriffen ausgesetzt war. Auch Polizisten wurden angegriffen. Die Bundesregierung verurteilt solche Taten vehement, betonte Seibert in der heutigen RPK.

Das Bundesinnenministerium (BMI) meldete 800.000 reine Asylanträge in diesem Jahr. In dieser Zahl kommen keine anderen Migrantenguppen oder Eingewanderte vor, hieß es heute vom BMI. Dessen Minister ist Thomas de Maiziére (CDU), der auch die Grenzen für Aufnahmen nach Deutschland deutlich macht. Gleichzeitig aber an den Verbesserungen einer schnelleren Antragsbearbeitung interessiert ist und Kanzlerin Merkel an einer „europäischen, harmonischen Lösung“, sagte Regierungssprecher Seibert, mit den EU-Ländern – auch jenen, die keine Flüchtlinge aufnehmen wollen – damit nicht berechtigte Asylgesuche abgelehnt und die Menschen von ihren Heimatländern wieder aufgenommen werden können. An einem Einwanderungsgesetz arbeiteten die Parteien, sagte Seibert auf Anfrage.

Heute trifft sich der französische Ministerpräsident Francois Hollande mit Angela Merkel, um weiter über die EU-Migrationspolitik zu beraten.

(Sylla)

 

 

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Lasst die Pappeln stehen – und die Oase in Ruhe

20. August 2015

Berlin-Moabit

Kritik an dem Bauvorhaben der Groth Gruppe in der Lehrter Straße 25, 10557 Berlin. Reiner Zeeb, der in der noch unbebauten Oase lebt, wünscht sich, wie viele seiner Besucher und Mitstreiter, dass trotz der Neubauten eine moderate, umweltfreundliche Stadtentwicklung vollzogen wird. Es entspreche einer Zivilgesellschaft beispielsweise die fünf Pappeln, etwa 80 bis 120 Jahre alt, stehen zu lassen.

lehrterstrasse25Berlin_Oase

 

Außerdem gibt es Kritik an dem Standort der Kita außerhalb des Baugebietes.
Mehr Informationen zu diesem Bauprojekt und anderen Planungen rund um die Lehrter Straße: http://www.lehrterstrasse-berlin.net/lokale-planungen. (Quelle www.moabit-online.de)

Und hier die Pappeln:

(Foto: privat) Die Pappeln werden offiziell auf 80 bis 120 Jahre geschätzt.

Die Pappeln werden offiziell auf 80 bis 120 Jahre geschätzt. Ein Mensch neben ihnen sähe auf dem Bild etwa ein Zentimeter groß aus, die Bäume sind circa 40 Meter hoch und haben Stämme die zwei Menschen nicht umarmen können. (Foto: privat)

 

 

 

 

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